Bild: Mark Thiessen/NGM Vergrößern
Ein Quallen-Protein bringt diese Katze zum Leuchten. Aber das ist nur ein Nebeneffekt bei dem Versuch, sie mit einem Affen-Gen vor Aids zu schützen.
Diese Katze erstrahlt im Dienste der Forschung. Wissenschaftler der Mayo-Klinik in Rochester, Minnesota, haben in das Erbgut von Katzen ein Rhesusaffen-Gen eingebaut, das vor dem Erreger von Katzen-Aids schützen soll. Außerdem schleusten die Forscher um Eric Poeschla ein grün fluoreszierendes Quallen-Protein ein, das anzeigt, ob der Gen-Transfer geglückt ist. Aus dem modizifierten Erbgut entstanden im Dunkeln leuchtende Katzenjunge, die mithilfe des Affen-Gens ein schützendes Eiweißmolekül bilden können. Bald werden die Forscher auch herausfinden, ob die Katzen tatsächlich gegen das Feline Immundefizienz-Virus (FIV) resistent sind.
Als «wichtigen Schritt» in der genbasierten Aids-Forschung bezeichnete die Gentherapeutin Paula Cannon von der Southern California-Universität in Los Angeles diese wahrlich erleuchtende Arbeit. Eines Tages soll sie in die Entwicklung einer Gentherapie für HIV-Patienten münden.
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