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Selbst dröge Biologen können sich seinem Charme nicht entziehen: Vielen gilt der Amerikanische Pfeifhase - auch Pika genannt - als das putzigste Kleintier im Westen der USA. Jetzt droht der Klimawandel ihm den Garaus zu machen. Im Sommer tummeln sich die Pfeifhasen auf felsigen Bergrücken, wo sie Gräser und Kräuter als Vorrat für den Winter sammeln. Ihr dichter Pelz lässt sie gut durch Eis und Schnee kommen, doch wird es im Sommer dauerhaft wärmer, gerät er ihnen zum Verhängnis. Pfeifhasen sterben binnen Stunden, wenn die Temperatur über 27 Grad steigt. Um der Hitze zu entgehen, suchen sie höhere Lagen auf - bis sie auf dem Gipfel hungrigen Adlern und Wieseln schutzlos ausgeliefert sind. Sie können auch nicht nordwärts auf kühlere Berge ausweichen, weil die Täler dazwischen zu warm sind. In einigen ihrer bisherigen Lebensräume sind sie schon ausgestorben.
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