Bild: Jörg Kröchert Vergrößern
Skulptur aus Meteroriteneisen, 24 Zentimeter hoch, 10,6 Kilo schwer.
Ihre genaue Herkunft liegt im Dunkeln, und wo sie jetzt ist, soll auch nicht publik werden. Doch kurze Zeit war die weltweit einzige buddhistische Skulptur aus Meteoriteneisen in den Händen von Elmar Buchner und Martin Schmieder vom Institut für Planetologie der Universität Stuttgart. Eine Analyse, an der auch Geochemiker aus Karlsruhe und Wien beteiligt waren, belegt: Das Metall stammt von einem Meteoriten (einem Ataxiten), der vor gut 10000 Jahren im Norden der Mongolei niederging. Im Westen weiß man davon seit 1912. Die Figur könnte eine Gottheit der tibetischen Bön-Kultur zeigen. Darauf deuten die Handhaltung sowie die Swastika auf der Brust hin – ein Hakenkreuz, wie es in Asien seit mehr als 3000 Jahren als Sonnensymbol verwendet wird. Trotz seiner hohen Dichte ist das Metall so weich, dass man es mit einem Stahlmesser bearbeiten kann.
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