Vergrößern
In asiatischen Emoticons stehen die Augen im Zentrum, in westlichen ist es der Mund. Bei uns muss man den Kopf drehen, um die Bilder zu erkennen.
Emoticons in E-Mails und SMS bringen die Dinge auf den Punkt. Wie das Blinzeln ;-) am Satzende: Nimm’s nicht so ernst. Die Bildzeichen sind heute allgegenwärtig; erfunden wurden sie lange vor dem digitalen Zeitalter. 1881 veröffentlichte das amerikanische Magazin Puck den Artikel „Typographical Art“, in dem vier Gesichtsausdrücke mit Tastenanschlägen dargestellt waren: Melancholie, Unsicherheit, Erstaunen und Freude. Der Informatiker Scott Fahlman von der Carnegie-Mellon-Universität verwendete den Smiley :-) ein Jahrhundert später zum ersten Mal im Intranet. Heute sind Emoticons weltweit beliebt; auf japanischen Handys gibt es Hunderte davon. "Für unsere Bildung und Zivilisation", sagt Fahlman schmunzelnd, "sind sie dennoch wohl keine Gefahr."
DISQUS ist ein Angebot von disqus.com und unabhängig von nationalgeographic.de - siehe insoweit die Hinweise zum Datenschutz der DISQUS-Kommentarfunktion
blog comments powered by Disqus