Kultur: Nach Hause telefonieren

Artikel vom 01.03.2009
Telefonverbindungen New York

Bild: John Tomanio/Sean McNaughton. Quelle: AT&T Vergrößern

Amerika am Apparat! Die Linien verbinden New York mit den 50 wichtigsten Zielregionen von Auslandstelefonaten (Beispiel: September 2008). Die Breite der Linien steht im Verhältnis zur Zahl der Anrufe, für die zehn häufigsten Anrufziele sind Prozentwerte angegeben.

Guyana ist eines von rund 200 Ländern, die jeden Monat in der Statistik New York Talk Exchange auftauchen. Sie erfasst, wohin wie viele Auslandstelefonate von dort aus geführt werden und zeigt, "wie wundervoll unsere Welt heute vernetzt ist", sagt Carlo Ratti vom Massachusetts Institute of Technology.

Ein Beispiel ist Felicia Persaud: Sie telefoniert jeden Sonntag eine Stunde mit ihren Eltern in Guyana in Südamerika, um Familienneuigkeiten zu erfahren. Dass dafür monatlich mehr als hundert Dollar Gebühren anfallen, nimmt sie in Kauf. Immerhin hat sich ihr sonst so schweigsamer Vater als begeisterter Telefonierer entpuppt. Die Millionen dokumentierter Auslandsgepräche beweisen: Auch im Zeitalter von Internet, E-Mail und SMS bevorzugen viele Menschen die Vertrautheit des Gesprächs über das gute alte Telefon.

Extras
  • Artikel bookmarken
  • Firefox
  • IE
  • del.icio.us
  • Mister Wong
  • Yahoo MyWeb
  • Google
Userkommentare

DISQUS ist ein Angebot von disqus.com und unabhängig von nationalgeographic.de - siehe insoweit die Hinweise zum Datenschutz der DISQUS-Kommentarfunktion

blog comments powered by Disqus