Bild: Mark Thiessen, NG Vergrößern
Die Bohnen-Frage: Wie viele Jelly Beans sind in diesem Glas?
Auch Lawrence Weinstein weiß nicht, wie viele Jelly Beans in diesem Glas sind, aber er hat eine Ahnung: Es sind mehr, als man vermutet. Der Physiker beschäftigt sich an der Old-Dominion-Universität in Virginia mit dem Phänomen des Schätzens. Seine Technik ist weniger Magie als Methode: Brich die Frage herunter, überschlag die Rechnung! Benannt ist diese Strategie nach dem italienischen Physiker Enrico Fermi. Sie wird angewandt, um Probleme grob zu quantifizieren. Etwa die Frage nach dem Anstieg des Meeresspiegels. Weinstein nahm die Dicke der antarktischen Eiskappe (1000 Meter) und teilte sie durch 30: so viele Antarktikas wären nötig, um die Erdoberfläche zu bedecken. Auf Grundlage dieser Schätzung eruiert der Physiker, dass der Meeresspiegel um mindestens 30 Meter ansteigen wird, falls die Eiskappen abschmelzen. Forscher des United States Geological Survey deuten sogar einen Anstieg von 73 Metern an - dennoch reichen Weinsteins Angaben aus, um eine Katastrophe vorherzusagen. Ihm selber ist der Unterschied egal: "Ich lebe an der Küste. Unter Wasser werde ich ohnehin sein."
Die Bohnen-Frage: Wie viele Jelly Beans sind in diesem Glas?
So gehen Sie am besten vor:
DVD-Tipp: Sechs Grad bis zur Klimakatastrophe
Sind es nur noch Sechs Grad bis zur Klimakatastrophe? Welche Veränderungen der Klimawandel auf die Menschheit haben wird und bereits hat, erfahren Sie in dieser spannenden Dokumentation. mehr...
DISQUS ist ein Angebot von disqus.com und unabhängig von nationalgeographic.de - siehe insoweit die Hinweise zum Datenschutz der DISQUS-Kommentarfunktion
blog comments powered by Disqus