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Die medizinische Wirkung von Marihuana kommt bisher nur wenigen Patienten zugute.
Die Zeiten ändern sich: 1969 befürworteten nur zwölf Prozent der US-Amerikaner eine generelle Legalisierung von Marihuana. 2008 waren es 35, aktuell sind es 41 Prozent. Knapp drei Viertel der Befragten halten inzwischen die Legalisierung zu medizinischen Zwecken für sinnvoll. Und in einem Dutzend Bundesstaaten sind bereits entsprechende Gesetze erlassen worden.
Während die Befürworter der Freigabe argumentieren, die Legalisierung sorge für erhöhte Steuereinnahmen (wie beim Tabak) und spare Geld bei der Drogenbekämpfung, wollen Mediziner die Erforschung der Wirkstoffe erleichtern, besonders der psychoaktiven Moleküle wie etwa das Tetrahydrocannabinol (THC). Es wird bereits bei Grünem Star verabreicht, und Krebspatienten hilft es, die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu ertragen. Auch in Deutschland mehren sich die Stimmen, Cannabinoide zur medizinischen Verwendung zuzulassen – unter anderem zur Behandlung von Nervenschmerzen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen.
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