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Im Gegensatz zum Menschen besitzen Echsen die Fähigkeit bestimmte Gliedmaßen nach einem Verlust nachwachsen zu lassen.
Menschen, die einen Arm oder ein Bein verloren haben, würden gern können, wozu Eidechsen in der Lage sind: Wenn die auf der Flucht ihren Schwanz abwerfen, lassen sie ihn neu wachsen. Dabei werden sogenannte Stammzellen aktiv, die für die Regeneration von Haut und Fleisch sorgen. Nun glauben Mediziner der amerikanischen Harvard-Universität, diesen Prozess etwas besser verstanden zu haben.
Besonderes Augenmerk richteten sie auf die Frage, welche Mechanismen der Gewebserneuerung bei Echsen sie auch bei menschlichen Stammzellen gezielt anregen könnten. "Wenn wir wissen", sagt der Genetiker Cliff Tabin, "wie die Reptilien Muskeln und Knochen nachwachsen lassen und miteinander verbinden und wie sie neue Nervenbahnen an das bestehende Nervensystem anschließen, dann können wir irgendwann versuchen, ob das auch bei Menschen funktioniert." Bisher ist das nur bei einfacher strukturierten Geweben wie Haut oder Blutgefäßen möglich. Überdies müssen beim Menschen Missbildungen ausgeschlossen sein, während Eidechsen und Geckos mit einem doppelt nachgewachsenen Schwanz gut leben können.
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