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Pflaster mit Manuka-Honig: eine keimhemmende Alternative zu Antibiotika.
Immer mehr Bakterien werden gegen Antibiotika resistent, deshalb besinnen sich Ärzte in der ganzen Welt auf ein altes Heilmittel: Honig. Schon im Alten Ägypten wurde er zur Behandlung von Wunden genutzt. Honig hilft besonders gegen Entzündungen - unter anderem, weil der darin enthaltene Zucker in einer biochemischen Reaktion ständig kleine Mengen Wasserstoffperoxid bildet. Das wirkt antiseptisch und verhindert nicht nur im Bienenstock, sondern auch in einer Wunde die Vermehrung von Bakterien. In Deutschland machten Kinderärzte an der Bonner Universitätsklinik mit dieser Behandlung gute Erfahrungen. Krankenhäuser in Asien und Europa verwenden immer öfter Bandagen und Pflaster, die in Manuka-Honig getränkt sind. In den USA und Kanada folgen vor allem Kliniken für Brandverletzungen diesem Vorbild. Den wirkungsstarken Manuka-Honig ernten Bienen in Neuseeland aus der Südseemyrthe. Er ist ein reines Naturprodukt und muss im Gegensatz zu anderen medizinisch verwendeten Honigsorten nicht mit Gammastrahlen keimfrei gemacht werden. Welche der mehr als hundert Substanzen im Honig die Heilwirkung verursachen, ist noch nicht klar, aber besonders zur Behandlung schwer heilender Wunden wollen viele Ärzte nicht darauf verzichten.
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