Meeresbiologie: Kochen mit Rochen? 

Kuhnasenrochen

Bild: Vincent van Dam Vergrößern

Ein Meter breit, 18 Kilo schwer: ein Kuhnasenrochen reicht für viele Portionen.

In der Chesapeake Bay an der Ostküste der USA haben sich die Kuhnasen­rochen so stark vermehrt, dass sie das Ökosystem gefährden. Bei der Jagd auf Krebse wirbeln sie zu viel Sand auf die empfindlichen Seegraswiesen.

In der Fischerei- und Umweltbehörde prüft man nun, ob der Fang der ­Rochen in Maßen erlaubt werden sollte. Ihre Population ist stark gewachsen, weil Haie, ihre natürlichen Feinde, immer seltener werden. Die Fangfreigabe könnte der Natur nützen, aber auch Fischern und Restaurantbetreibern: Die Ro­chen sind fettarm und schmecken wie Thunfisch.


(NG, Heft 01 / 2011, Seite(n) 31)


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