Bild: 2006, A. Fifis, Ifremer Vergrößern
Diese 15 Zentimeter lange Yeti-Krabbe wurde im Südpazifik gefunden.
„Alles in allem war es ein guter erster Schritt“, sagt die renommierte Meeresbiologin Sylvia Earle, eine der wissenschaftlichen Beraterinnen der National Geographic Society. Sie meint den Abschluss der weltweiten Artenzählung in den Ozeanen, deren Ergebnisse kürzlich präsentiert wurden – die Bilanz von 538 Erkundungsfahrten, 30 Millionen registrierten Meldungen über einen Zeitraum von zehn Jahren, erfasst von 2700 Forschern aus mehr als 80 Staaten.
Umgerechnet rund 500 Millionen Euro wurden aufgewendet, um herauszufinden, was alles unter der Meeresoberfläche schwimmt, krabbelt und haust, um Ökosysteme zu vermessen und sogar Tiefen von mehr als 8000 Metern zu erkunden. Doch immer noch sind 95 Prozent der Meere nicht erforscht. „Wir brauchen unbedingt eine zweite ‚Volkszählung’“, fordert Earle. „Wir wollen doch wissen, welche Wesen diesen Planeten mit uns teilen.“
Faszinierende Entdeckungen: In unserer Fotostrecke zeigen wir Ihnen die neuen Arten, die im Zuge des Unterwasserprojekts Census of Marine Life entdeckt wurden.
Bildband-Tipp: Planet Meer
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