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Startversuch eines Tupuxuara-Flugsauriers vor rund 112 Millionen Jahren
Lange galten die giraffengroßen Flugsaurier als Vorbilder heutiger Paraglider: Angeblich stürzten sie sich von Kliffs und Kuppen, um sich in die Luft schwingen zu können. Doch diese Ansicht könnte ebenso zum Aussterben verurteilt sein wie die Pterosaurier selbst, die mit den anderen Dinos vor 65 Millionen Jahren von der Erde verschwanden. An der Johns-Hopkins- Universität in den USA erforscht der Biomechaniker Michael Habib den Vogelflug. Er meint, trotz ihres Gewichts von mehr als 200 Kilo seien diese Flugdrachen wohl vom Boden gestartet. Die Knochen ihrer Schwingen seien zu massiv für lediglich passives Schweben, so kräftige Flügel hätten aktiv geschlagen. Habib vermutet, die Pterosaurier hätten sich von ihren Hinterbeinen vornüber auf die Flügel fallen lassen, um sich dann mit ihnen wie ein hüpfender Frosch in die Luft zu schleudern. Sie hätten aber sofort kräftig flattern müssen, um nicht gleich wieder auf dem Bauch zu landen.
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