Solarzellen nach Algenart 

Kieselalgen

Bild: David Liittschwager Vergrößern

Solche Kieselalgen leben in allen Ozeanen der Erde. Diese wurden mit einem Planktonnetz aus der Bucht vor San Francisco gekäschert.

Könnte sein, dass demnächst Photovoltaikanlagen auf den Markt kommen, die viel wirksamer als bisher Strom aus Sonnenlicht produzieren. Nanotechniker interessieren sich neuerdings für die Schalen der einzelligen Kieselalgen, die seit hundert Millionen Jahren in unseren Weltmeeren treiben. Die Außenwand der Algen ist mit Poren versehen, die das Licht optimal einfangen. In laufenden Versuchen züchten Chemie­ingenieure Kieselalgen, in deren Hüllwände sie Halbleiter­materialien einbauen. Solarzellen, die derart nachgerüstete Algen enthalten, steigern den Energiegewinn um 50 Prozent.


(NG, Heft 12 / 2011, Seite(n) 42)


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