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Bambus wächst schnell nach. Ein Fahrrad mit Bambusrahmen ist leicht, aber sehr stabil.
Bambus dient als Baumaterial, Nahrung und Heizmittel. Jetzt erobert die Pflanze auch den Fahrradmarkt. Das verholzende Gras ist umweltfreundlicher als Aluminium oder Stahl und zudem äußerst stabil. Ein Fahrrad aus Bambus fängt Erschütterungen elastisch ab, das Fahrgefühl ist wesentlich sanfter.
In Epoxidharz getränkte Naturfasern halten die Rahmenelemente dauerhaft zusammen. Entwickelt hat diese Technik der Kalifornier Craig Calfee. Das erste Bambusrad baute er 1995, später gründete er die Initiative Bamboosero. Sie hilft Menschen in Entwicklungsländern, Werkstätten für Bambusräder aufzubauen und kümmert sich um den Vertrieb – mittlerweile auf den Philippinen, in Ghana, Sambia und Neuseeland. Auch in Deutschland werden seit einiger Zeit Fahrräder mit Bambusrahmen angeboten, zum Beispiel von einer Studenteninitiative der TU Berlin. Es gibt günstige Räder, wer will kann aber auch gut 4000 Euro für ein Prestigemodell anlegen.
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