Technik: Roboter in der Leitung

Roboterfisch

Bild: Massachusetts Institute of Technology Vergrößern

Fisch mit Chips, aber nicht essbar: Solch ein Roboter mit Flossen überprüft zukünftig die Wasserqualität.

Falls irgendwann einer dieser bunten Fische einem Biologen ins Netz geht, sollte sich dieser nicht wundern, wenn er die Art nicht kennt. Solche schwimmenden Automaten werden künftig in Flüssen und Seen, aber auch in Trinkwasserleitungen nach Schadstoffen oder kostspieligen Leckagen suchen. Die ersten Versuche mit Roboterfischen scheiterten vor 20 Jahren noch an der unausgereiften Technik. Die Automaten waren meterlang, bestanden aus Tausenden von Einzelteilen und kosteten Tausende von Dollar. Jetzt stellte das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA die neue Generation vor: 13 bis 45 Zentimeter lang und pro Exemplar aus nur zehn Teilen gefertigt. Eine synthetische Haut überspannt die flexible Schwanzflosse und den widerstandsfähigen Körper; ein kleiner Motor gibt die Impulse zu Schwimmbewegungen, die denen von Fischen ähneln. Erste Tests verliefen erfolgreich. Bis diese Geräte aber Stoff für Anglerlatein bieten, werden wohl noch einige Jahre ins Land gehen.

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