Technologie: Alles im Griff

Artikel vom 01.10.2006

Diese Konstruktion aus Draht und Metall ist menschlicher, als sie aussieht. Die "Cyberhand" könnte bald ebenso beweglich etwas berühren und greifen wie eine natürliche Hand. Sie soll ihrem Nutzer sogar die Fähigkeit zu fühlen wiedergeben. Denn die Sensoren werden über implantierte Elektroden direkt mit den Nerven im Unterarm verbunden und leiten Berührungsreize oder Temperaturempfindungen ins Gehirn weiter. Jeder Finger ist mit kleinen Motoren versehen, die so schnell reagieren, dass auch schlüpfrige Gegenstände sicher gehalten werden. An dem Projekt arbeiten sechs Forscherteams aus Italien, Spanien, Dänemark und Deutschland. "Bis Patienten die Hand tatsächlich benutzen können, werden jedoch noch mindestens fünf Jahre vergehen", sagt Klaus Peter Koch, Leiter der Arbeitsgruppe Neuroprothetik am Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik.

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