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Bergsteiger auf dem Mount Everest. Nicht selten hinterlassen sie neben Spuren im Schnee auch eine Menge Müll.
Seit beinahe 60 Jahren besteigen die Menschen den Mount Everest bereits - und lassen ihren Müll dort zurück. Oft in der sauerstoffarmen „Todeszone“ in über 8000 Metern Höhe, wo es auf jedes Pfund ankommt. Das schmelzende Eis offenbart nun das Ausmaß der ökologischen Belastung: unzählige Sauerstofftanks und anderen tiefgefrorenen Ballast. Aus den Basislagern werden jedes Jahr große Mengen Müll zu Tal geschafft.
Nun haben zwei nepalesische Gruppen, Extreme Everest Expedition und Eco Everest Expedition, sieben Tonnen Abfall im Gipfelbereich gesammelt. Darunter Schrott von einem Hubschrauber, der 1973 abgestürzt war. Doch vor allem bereiten den Nepalesen die Toten Sorgen, die auf dem für sie heiligen Berg liegen. Seit 1996 starben rund 80 Bergsteiger oberhalb des Basislagers – die meisten wurden zurückgelassen. Im Mai bargen Sherpas die Leichen eines Russen und eines Schweizers. Sie fanden auch zwei bisher nicht zugeordnete Arme, einer sogar noch mit Uhr. Lange Zeit hielt man es für logistisch unmöglich, die Opfer des Everest zu bergen. Aber die zunehmende Zahl der Bergtouren verstärkt den Wunsch, auf dem Dach der Welt aufzuräumen.
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