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Zerbrochene CDs sehen als Puzzle schick aus - als Rohstoff sind sie aber mehr wert.
Oft werden sie noch zu blinkenden Vogelscheuchen oder zu Untersetzern für Trinkgläser umfunktioniert. Die meisten nicht mehr gebrauchten CDs und DVDs landen aber im Müll. Weltweit werden nach Angaben des Umweltbundesamts jedes Jahr 40 Milliarden CDs verkauft oder verschenkt, allein in Deutschland rund 400 Millionen – Tendenz steigend. Was aber ist die beste Lösung für die ausrangierten Scheiben? Recycling!
Rund 5000 Tonnen CDs werden bei uns inzwischen jährlich wiederverwertet. Einige kleine Firmen haben sich darauf spezialisiert, die Silberlinge einzusammeln oder aufzukaufen. Der Rohstoff, auf den sie es abgesehen haben, ist der Kunststoff Polycarbonat (PC), der den Datenträger bedeckt. Im Laugenbad werden Farben, Lackschichten, Kleber und Aluminium abgetrennt, das PC kommt dann zum Beispiel als Stoßstange, Gartenzaun oder Brillengestell wieder auf den Markt.
Auf der Website des Umweltbundesamts findet man schon die Adressen einiger CD-Recycler, allen voran der Pionier BlueBoxx im bayerischen Elsenfeld. Privatleute können ihre alten CDs in einem Briefumschlag einschicken, aber BlueBoxx lässt auch in immer mehr Städten und Gemeinden spezielle Sammelbehälter aufstellen. Unter www.blueboxx.info kann man unter Angabe seiner Postleitzahl die nächste Sammelstelle für alte CDs ausfindig machen.
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