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Eine Pfütze Rohöl aus Venezuela.
Vor genau 20 Jahren, kurz nach Mitternacht des 24. März 1989, lief der Tanker Exxon Valdez im Prinz-William-Sund vor Alaska auf Grund. 38 800 Tonnen Rohöl liefen aus, 2100 Kilometer Küste wurden verseucht, die örtliche Fischindustrie wurde zerstört. Der Unfall hat den Exxon-Ölkonzern mehr als zwei Milliarden Dollar an Strafen und für die Säuberung der Ufer gekostet. Die Havarie führte dazu, dass viele Länder schärfere Bestimmungen für Frachter erließen, die in ihren Gewässern unterwegs sind. Bessere Navigationsausrüstung hat die Zahl der Unfälle seither sinken lassen. Von 2010 an dürfen nach einem Beschluss der Vereinten Nationen keine Tanker mit einfacher Hülle - also mit nur einer Stahlwand zwischen Öl und Ozean - mehr unterwegs sein. Noch immer weiß man aber nicht, wie viel Öl überhaupt in die Meere gelangt. Das amerikanische National Research Council schätzt die jährliche Menge auf 1,3 Millionen Tonnen, acht Prozent davon aus Tankschiffen. 46 Prozent der Verunreinigungen stammen aber aus den natürlichen Lagerstätten der Erde.
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