Bild: Rebecca Hale Vergrößern
Aluminiumreflektoren und ein schwarzer Topf in einer Glasschüssel: Damit können 150 Grad erzeugt werden. Das Set kostet rund 70 Euro.
Die Energie ist gratis, die Umweltbelastung null: 250 Familien eines Wüstendorfs in Chile braten seit kurzem ihr Ziegenfleisch mit Sonnenlicht. Die UN förderten den Bau jedes Solarofens mit rund 80 Euro. Initiator war die Organisation Solar Cookers International.
Weltweit sollen schon an die zwei Millionen Solaröfen in abgelegenen Dörfern und Flüchtlingscamps betrieben werden. Hier verfeuert niemand mehr kostbares Holz. Der Trend setzt sich fort. In diesem Jahr gewann der in Kenia lebende Norweger Jon Bøhmer einen mit 75000 Dollar dotierten Umweltpreis für den Entwurf eines Solarofens, der nur fünf Euro kostet. Mit dem Geld will er nun 10000 Stück aus Kunststoff anfertigen und verteilen lassen.
Dass man damit komplette Mahlzeiten zubereiten kann, demonstriert die amerikanische Starköchin Michaela Borghese. Ihre Polenta aus dem HotPot wird locker und köstlich. Und wer erst ihre mit Sonnenlicht gebackene Linzer Torte probiert hat, zweifelt nicht länger an dieser Technik.
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