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Enge Kommunikation läuft über Stimme, Geruch und Berührung. Bestimmte Gesten drücken bei Elefanten Zuneigung aus.
In der matriarchalen Welt der Elefanten bleiben die Bullen meist solo. Während die Kühe eine lebenslange Bindung zu ihrer Familie pflegen, ziehen die Bullen allein umher und binden sich höchstens mal lose an einen Geschlechtsgenossen oder eine Gruppe männlicher Tiere – glaubte man. In einer sechsjährigen Studie in Namibias Etosha-Nationalpark hat Caitlin O’Connell-Rodwell von der Stanford-Universität nun festgestellt, dass auch Elefantenbullen lange und intensive Beziehungen untereinander pflegen.
Alter spielt dabei eine besondere Rolle. Die von NATIONAL GEOGRAPHIC geförderte Biologin beobachtete Teenager, ausgewachsene Tiere und Senioren. Die Älteren waren den Jüngeren Mentoren und schlichteten Streit. Sie sorgten zudem für eine klare Hierarchie und hielten die Jungen an der kurzen Leine, wenn deren Hormone mal wieder verrückt spielten. Im sehr trockenen Namibia wird die Rangfolge besonders dann durchgesetzt, wenn Wasser knapp ist. "Das hilft allen", sagt O’Connell-Rodwell. Die Jüngeren sind den Älteren untergeordnet. So wird Frieden gewahrt, und alle bekommen zu trinken.
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