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Nur rund 300 Mini-Hippos leben im Zoo - so wie dieses in San Diego.
Zwergflusspferde sind Einzelgänger. Scheu drücken sie sich mit ihren rund 200 Kilo durch das Unterholz des Dschungels von Liberia und seiner westafrikanischen Nachbarstaaten. In den neunziger Jahren hatte sich der gesamte Bestand auf höchstens noch 3000 Tiere verringert, schätzen Artenschützer. Abholzung, die Ausweitung des Ackerbaus und ein Bürgerkrieg ließen das Territorium immer weiter schrumpfen. Deshalb konnte es der Londoner Zoologe Ben Collen kaum glauben, als gleich seine erste in Liberia installierte automatische Kamera das Mini-Hippo filmte.
"Es gibt sie also noch", stellte er erleichtert fest. Nun will er weitere Kameras aufstellen, um ein möglichst genaues Bild der verbliebenen Flusspferdreviere in Westafrika zu erstellen.
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