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Die Arbeit der 1985 ermordeten Gorillaforscherin Dian Fossey wird fortgesetzt. 2008 fanden Wissenschaftler in Ruanda die Überreste von mehr als 70 Gorillas, darunter einige, mit denen schon Fossey gearbeitet hatte. Nun soll - gefördert von NATIONAL GEOGRAPHIC - die Lebensgeschichte dieser großen Affen rekonstruiert werden. Der Verschleiß ihrer Knochen, Zähne und Nägel wird über Stress, Krankheiten und sogar über klimatische Veränderungen im Lebensraum der Tiere Aufschluss geben.
Die Ergebnisse werden mit entsprechenden Daten heute lebender Berggorillas verglichen. Zusammen mit den Verhaltensbeobachtungen Fosseys ergeben sie eine Untersuchungsreihe über gut 40 Jahre. Ob die Ergebnisse helfen können, den Erhalt dieser Art zu sichern, ist offen. In freier Wildbahn leben nur noch rund 700 Berggorillas.
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