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Hornräuber brechen in Nationalparks, Zoos und sogar in Naturkundemuseen ein.
Ausgestopfte Rhinozerosse standen bis vor kurzem noch unangetastet in vielen europäischen Museen. Doch dann schnellten auf dem Schwarzmarkt die Preise für Rhinozeros-Horn in die Höhe.
Vor allem Asiaten glauben, dass das Hornmehl der vom Aussterben bedrohten Dickhäuter Krebs heilen und die Potenz steigern kann. Ein Kilo Horn soll mittlerweile so viel einbringen wie Gold oder Kokain. Deshalb machen Räuber nun selbst vor toten Rhinos nicht mehr halt. Im vergangenen Jahr trieben Einbrecher in halb Europa
ihr Unwesen. Im Zoologischen Museum der Universität Hamburg stahlen Unbekannte im Juni vier Hörner und sogar einen Nashornschädel. Im Aquarium Museum in Lüttich klärt eine Hinweistafel die Besucher inzwischen darüber auf, dass sie nur noch eine Nashorn-Kopie sehen – «aufgrund menschlicher Dummheit».
Lesen Sie dazu auch unsere Reportage über die Machenschaften der Rhino-Mafia.
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