Entdeckt 20 von Kyotos versteckten Schätzen

In dieser historischen Stadt verschmelzen althergebrachte Traditionen mit einer modernen Metropole.

Monday, May 20, 2019,
Von Nano Betts

Zeitlos, elegant und beschaulich: Es überrascht nicht, dass Kyoto jedes Jahr vier Millionen internationale Touristen anlockt. Die japanische Stadt, die vom 8. bis zum 19. Jahrhundert als Hauptstadt des Landes bekannt war, entging in großen Teilen dem Bombardement im Zweiten Weltkrieg und konnte sich sein architektonisches Erbe und seinen traditionellen Charme daher erhalten.

Heutzutage blühen die tief verwurzelten Traditionen des Landes auch inmitten der Metropole des 21. Jahrhundert weiter auf. Alte Tempel, unberührte Natur, geschäftige Märkte, zeitgenössische Kunst und kulinarische Spezialitäten laden dazu ein, die vielfältigen Schätze der Stadt zu erkunden.

Japanische Teemeisterin fand ihre Berufung mit 6 Jahren

Reisezeit

Zu jeder Jahreszeit gibt es in Kyoto etwas Neues zu entdecken. Mit dem Sommer halten zahlreiche kulturelle Feste und Feuerwerke Einzug. Im Anschluss sorgt das feuerrote Herbstlaub der Ahornbäume für ein Farbspektakel sondergleichen. Und nachdem der Winter die altehrwürdigen Alleen und Tempel in ein Kleid aus Schnee gehüllt hat, kommt der Frühling mit seiner berühmten Kirschblüte Ende März – eine der beliebtesten Reisezeiten.

Tipps

Besucher können sich ein Fahrrad leihen und die Wohnviertel und ländlichen Gegenden erkunden, während sie in der „Stadt der 1.000 Schreine“ von Tempel zu Tempel fahren. Ob historische Gebäude, Bambuswälder oder UNESCO-Welterbestätten: Abgerundet wird jede Sightseeing-Tour am besten mit einer traditionellen japanischen Teezeremonie.

Der Artikel wurde ursprünglich in englischer Sprache auf NationalGeographic.com veröffentlicht.

Japan

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Die japanische "Kanincheninsel"

Die japanische Insel Ōkunoshima wird auch "Kanincheninsel" genannt, da auf ihr eine Kolonie wilder Kaninchen lebt, deren Ursprung ungeklärt ist. Manche sagen, die Tiere stammen von acht Kaninchen ab, die dort 1971 von einer Schule in der Nähe freigelassen wurden. Ohne natürliche Feinde explodierte ihre Zahl auf über 700. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Besucher auf die Insel, und die sozialen Medien trugen zu dem kleinen Tourismus-Boom bei. Die Tiere sind auf Nahrung von Touristen angewiesen. Wenn mehr Besucher kommen, gibt es auch mehr zu essen – auch wenn das Futter oft nicht sehr nahrhaft ist. Außerhalb der Saison haben die Kaninchen weniger Futter. Als wilde Tiere haben sie keinen Besitzer oder Pfleger. Wie es ihnen in Zukunft ergehen wird, ist unklar.
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