Unvergessliche Momente

In seiner Heimat Schottland macht sich National Geographic Fotograf Robert Ormerod auf den Weg, um ein paar Nahaufnahmen der wilden Wunder vor seiner Haustür zu erfassen.

Veröffentlicht am 26. Aug. 2021, 12:03 MESZ, Aktualisiert am 15. Sept. 2021, 08:41 MESZ
Eine Schar Basstölpel hockt zur Hochsommerzeit auf dem Bass Rock, ein paar Monate vor ihrer langen ...

Eine Schar Basstölpel hockt zur Hochsommerzeit auf dem Bass Rock, ein paar Monate vor ihrer langen Wanderung gen Süden.

Foto von ROBERT ORMEROD. AUFGENOMMEN MIT DER CANON POWERSHOT ZOOM.

Festrumpfschlauchboote („Rigid Inflatable Boats“, RIBs) gleiten nicht so leicht durch die Nordsee, sondern ragen unbeholfen entlang der Oberfläche hervor und stoßen bei jeder Welle auf ein Salznebel-Stakkato, das ständig droht, einen aus dem Gleichgewicht zu bringen. In einer fast verzweifelten Suche nach Gleichgewicht fixieren sich die Augen auf den Horizont und erblicken schmale Formen am Himmel, geschmückt in Schwarz und Weiß, akzentuiert allein durch Tupfer von hellem Orange an der Spitze und am Schwanz. Papageientaucher. Im nächsten Augenblick könnten sie schon außer Reichweite sein. Und dabei möchte man diesen unvergesslichen Moment festhalten, untersuchen und mit anderen teilen. Es drängt sich die Frage auf: Wenn das menschliche Auge schon Schwierigkeiten damit hat, in einem solch hektischen Moment mit diesen prächtigen Kreaturen Schritt zu halten, welche Chance hat dann erst eine Kamera?

„Gewicht ist von zentraler Bedeutung“, sinniert National Geographic Fotograf Robert Ormerod bei einem kürzlichen Auftrag an der Ostküste Schottlands. „Normalerweise muss man eine ziemlich schwere Ausrüstung tragen, und das kann sich auf die Freiheit beim Fotografieren auswirken.“ Über mehrere Tage hinweg tauschte Robert seine professionelle Kameraausrüstung gegen die Canon PowerShot ZOOM, um damit einige der besten Momente in der Nähe seiner Heimat aufzunehmen – während er sich über einige der Herausforderungen beim Betrachten, Einrichten und Erfassen des richtigen Moments mit einer herkömmlichen Kamera Gedanken machte.

Zusammengekauert im Wind, auf einem RIB vor North Berwick, einer Küstenstadt an der Südküste des Firth of Forth, ist Ormerods erster Halt der Bass Rock. Fast vertikal über den Wellen stehend, sieht der 320 Millionen Jahre alte Brocken vulkanischen Felsens fast wie ein kolossaler Eisberg aus, weiß schimmernd und voll mit Basstölpeln, die hier jagen, nisten und durch den Himmel schweben. Diese großen Seevögel erreichen während der Hochbrutzeit eine Population von etwa 150.000 und nisten zur Freude des Fotografen in dichten Kolonien entlang der Klippen – trotzdem kann es schwierig sein, in Sichtweite zu gelangen. Ein schöner Schnappschuss von Basstölpeln an der Felswand ist relativ einfach, vor allem mit der Bildstabilisierung, die das Wippen und Schwingen des RIB, das die Wildtierliebhaber jeden Tag in die Nähe der Klippen befördert, ausgleicht. Etwas schwieriger ist es schon, den unverwechselbaren, schwarz umrissenen Schnabel oder die stechenden blauen Augen eines Tölpels in einem viel gezielteren Schuss festzuhalten. „Ein sich bewegendes Objekt von einem sich ebenfalls bewegenden Boot aus zu fotografieren, ist in Ordnung, solange die Lichtverhältnisse gut sind“, erklärt Robert. „Mit einer eher manuellen Kamera würde man ausreichend Licht benötigen, weil die Verschlusszeit hoch genug sein müsste, um zu vermeiden, dass das Bild unscharf wird.”

Ein Kajakfahrer fotografiert Basstölpel auf dem Bass Rock, der Heimat der größten Basstölpel-Kolonie der Welt.

Foto von ROBERT ORMEROD. AUFGENOMMEN MIT DER CANON POWERSHOT ZOOM.

Ein Basstölpel zeigt seine unverwechselbare Färbung.

Foto von ROBERT ORMEROD. AUFGENOMMEN MIT DER CANON POWERSHOT ZOOM.

Ein paar Tage später fährt Robert auf die Isle of May, etwa 17 Kilometer von North Berwick entfernt. Neben seiner reichen Geschichte, zu der auch die Errichtung des ersten Leuchtturms Schottlands in den 1630er Jahren gehört, ist „The May“, wie sie regional bekannt ist, ein nationales Naturschutzgebiet. Ein Teppich aus hohen Klippen mit kantigen Felsvorsprüngen und grasbewachsenen Böschungen auf dem Plateau beherbergt eine vielfältige Vogelwelt, die die Insel für viele Menschen zu einem ganz besonderen Reiseziel macht. Rund 285 Arten wurden hier verzeichnet, aber es gibt genau eine, die man laut Robert auf keinen Fall verpassen darf: den atlantischen Papageientaucher – Seepapagei, „Clown der Meere“ und eine Freude für praktisch jedermann, der das Glück hat, einen Blick auf ihn zu erhaschen.

Das auffällige Erscheinungsbild des Papageientauchers, der große, bunte Schnabel und der watschelnde Gang, machen diese Art zu einer der am leichtesten zu erkennenden Seevögel. Papageientaucher nisten in der Nähe der Gipfel der Klippen und besetzen dabei häufig alte Kaninchenhöhlen. Paare kümmern sich abwechselnd um das Ei und schließlich den Nachwuchs – ein gedrungenes, flauschiges Küken mit dem liebevollen Namen „Papageiling“. „Wenn man Papageientaucher fotografieren will, dann weiß man genau, wo sie sich befinden – die Schwierigkeit ist jedoch, zu ihnen zu gelangen“, sagt Ormerod und denkt dabei an die Anstrengungen, die bei der Durchquerung des felsigen Geländes der Insel unternommen werden müssen. „Für eine Nahaufnahme benötigt man eine lange Brennweite. Das Objektiv, das man dafür braucht, ist teuer.“ Und schwer. Ein kleines Vermögen in Form eines gewichtigen Teleobjektivs in eine prekäre Situation mitzunehmen, ist in der Regel für Profi- und Hobby-Fotografen gleichermaßen ungünstig. In bestimmten Momenten muss der Beobachter eine Hand zur eigenen Stabilisierung verwenden und hat dann nur noch die andere Hand, um das Gerät auf Augenhöhe zu halten und das Motiv im Moment einzufangen – ein wackeliger Prozess, der wertvolle Sekunden kosten kann.

Ein Papageientaucher jagt einen Schwarm silberner Fische. Trotz ihrer Erscheinung sind Papageientaucher raffinierte Jäger, die bis zu 60 Meter tauchen und 20 bis 30 Sekunden unter Wasser bleiben können.

Foto von ROBERT ORMEROD. AUFGENOMMEN MIT DER CANON POWERSHOT ZOOM.

Papageientaucher versammeln sich auf einer Klippe auf der Isle of May. Die Eltern legen und hüten nur ein einzelnes Ei zur gleichen Zeit, bewachen abwechselnd das Nest und ziehen aus, um Fisch zu fangen.

Foto von ROBERT ORMEROD. AUFGENOMMEN MIT DER CANON POWERSHOT ZOOM

Auf dem Festland findet derweil der Familienspaß statt. Seacliff Beach und Harbour bieten beide Aktivitäten in einem noch relativ unentdeckten paradiesischen Teil Schottlands an. Beim Reiten, Segeln und Paddelbootfahren kommt einem der Appetit auf Eis, das durch die Fenster der vor den Hafenmauern wartenden Eiswagen serviert wird. Als letzte Aktivität des Abends, gönnt sich Familie Clark einen kleinen Tauchgang bei goldenem Sonnenuntergang. Das jüngste Familienmitglied befördert sich, komplett in Neopren gekleidet, mit einem Salto vorwärts in die Mündung des Hafens.

Robert genießt das Spektakel und versucht, den Moment einzufangen. Er bringt die kleine, leichte Canon PowerShot ZOOM auf Augenhöhe und verewigt den Spaß kurzerhand in einem knackigen Schnappschuss. Während der gesamten Reise, frei von schwerer Kameraausrüstung oder der Sorge, sein Smartphone im Meer zu verlieren, konnte Robert beobachten und aufnehmen, was er wollte, und dank der optischen Brennweite sogar ganz nah dran gehen. Automatische Einstellungen, Bildstabilisierung und ein einfach zu bedienendes und zu transportierendes Design machen die Canon PowerShot ZOOM zur idealen Antwort auf einige der Herausforderungen, die mit der traditionellen Fotografie verbunden sind. Eine Kompaktkamera perfekt für Amateure, Tierliebhaber oder auch Familien, die die letzte Outdoor-Aktivität des Tages genießen. „Was mir an der Canon PowerShot ZOOM wirklich gefällt“, sagt Ormerod, „ist ihre Rückkehr zu einigen der spannendsten Elemente der Fotografie – einfach erforschen und abdrücken.“

Mit gespreizten Gliedmaßen mitten im Salto eingefangen – Robbie Clarks akrobatisches Manöver ist für immer festgehalten. Ein weiterer unvergesslicher Moment, den man jetzt nie wieder vergessen wird.

Robbie Clark führt einen Vorwärts-Salto in die Mündung von Seacliff Harbour aus.

Foto von ROBERT ORMEROD. AUFGENOMMEN MIT DER CANON POWERSHOT ZOOM.
Links: Oben:

National Geographic Fotograf Robert Ormerod geht in Position, um unglaubliche Momente mit der Canon PowerShot ZOOM festzuhalten.

Rechts: Unten:

Robert Ormerod verwendet die Canon PowerShot ZOOM aus dem Festrumpfschlauchboot heraus.

Foto von SYLWIA CROFTS(Links)(Oben)
Foto von SIMON CROFTS(Rechts)(Unten)
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