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Schwangerschaft und Geburt: Bei den Seepferdchen übernimmt das Männchen diese Aufgaben. Szenen aus Tierische Freaks.
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Ameisen opfern sich selbst, statt ihre Verletzungen behandeln zu lassen
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NATIONAL GEOGRAPHIC MAGAZIN
September 2022
Kolonien im All
von National Geographic Magazin
Blick ins All: Wissenschaftler suchen nach Möglichkeiten für menschliche Siedlungen auf einem anderen Planeten.
Foto von John_Nature_Photos

Unser Titelthema im September:

Kolonien im All

 

Inklusive Special: Insekten-Medizin für Schimpansen

Liebe Leserin, lieber Leser!

Insekten sind von Wunden fernzuhalten. Das steht zwar nirgends geschrieben, ist aber eine Art hygienischer Instinkt. Die Tiere könnten Erreger übertragen und schlimme Entzündungen auslösen. Womöglich haben wir da aber etwas übersehen, wie uns Schimpansen in einem Schutzgebiet in Gabun (Westafrika) vorführen: Sie versorgen Verletzungen mit Insekten, die sie wie eine Salbe auf die Stelle auftragen – bei sich selbst oder bei anderen. Schimpansen sind Kulturwesen. Sie benutzen Hammer und Amboss zum Öffnen von Nüssen oder Früchten. Sie werfen mit Steinen. Sie angeln sich Termiten mit einem Stock oder sondieren damit die Nester von Honigbienen im Boden, um sie auszugraben. Sie jagen Affen oder Kleinwild. Sogar Kriege führen sie. Und sie wissen die Apotheke der Natur zu nutzen: Bei Wurmbefall etwa schlucken sie zur Heilung das Mark von Bitterspinat. Trotz derartiger Finessen, die übrigens nicht bei allen Schimpansen-Gruppen gleichermaßen anzutreffen sind, war die Entdeckung der Insekten-Selbstmedikation eine Sensation. In Roland Hilgartners Reportage sehen Sie erstmals Bilder dieses Verhaltens: das Männchen Thea, das eine Art Fliege fängt, leicht im Mund zerquetscht und in seine Wunde reibt. Nun möchten die Forscher wissen, um welche Insekten es sich handelt, ob das Ganze wirklich der Heilung dient und was die aktive Substanz ist. Womöglich werden dann auch wir Menschen vom Naturwissen der Schimpansen profitieren.

Danke, dass Sie NATIONAL GEOGRAPHIC lesen!

Werner Siefer

Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

Diese neu entdeckte Spezies stellt eine von etwa 1300 bekannten Bärtierchen-Arten dar. Man hat sie auf Moosen an toten Baumstämmen im Schwarzwald gefunden.
Foto von Nicole Ottawa
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UNSERE THEMEN IM SEPTEMBER
Kolonien im All

Fremde Planeten: Neue Siedlungen

Schimpansen: Insektenmedizin

Jemen: Rettung der Denkmäler

Bangladesch: Cox’s Bazar

Schwarzwald: Bodenleben

 

NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER
September - Dezember 2022
NOCHMAL SONNE
von National Geographic Magazin
In den Nationalparks von Uganda arbeiten Umweltschützer unermüdlich daran, die naturgegebenen Schätze des Landes vor Ölleitungen, Talsperren und Wilderei zu schützen. Nun kehren die Touristen zurück. Eines ihrer beliebtesten Ziele: der dichte, neblige Wal
Foto von Getty Images

Liebe Leserin, lieber Leser!

Eigentlich ist die Nachsaison die schönste und damit die heimliche Hauptsaison. Für mich auf jeden Fall. Ich liebe es, wenn die Strände sich leeren und die Sonne sanft streichelt, statt mich zu brennen. In den Städten sehe ich endlich wieder die ansässigen Bewohner, die sich spürbar freuen, wieder allein zu Hause zu sein. Und auch das Wandern macht Spaß, solange es noch warm ist und die Trails nicht mehr überlaufen. Das ist alles so entspannend! In diesem Traveler haben wir die perfekten Destinationen der Nachsaison für Sie: das ewig junge Florenz (S. 90), der iberische Geheimtipp Porto (S. 80), dazu Zypern mit seinen Stränden und seiner Kultur (S. 34) sowie die Blumeninsel Madeira (S. 10), auf der irgendwie immer Nachsaison ist. Ich könnte Ihnen aber auch das wilde Namibia (S. 54) empfehlen, das mit einer ungeheuren Vielfalt aufwartet: die Schiffswracks an der Skelettküste, das Tierparadies Etosha im Norden, die Dünen des Sossusvlei im Süden. Und natürlich überwältigende Landschaften. Das Schmökern lohnt auch der Beitrag über die Seychellen (S. 70). Auf den Inseln im Indischen Ozean wächst eine neue Generation Einheimischer heran, welche die kreolische Kultur, das Kunsthandwerk und den Naturschutz fördert. Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Travel(er)-Zeit!

Herzlich, Ihr

Werner Siefer,

Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER

„Der römische Abend ist entweder still oder er singt. Niemand kann ihn betrachten, ohne sich schwindelig zu fühlen, und die Zeit füllt ihn mit Ewigkeit.“ Jorge Luis Borges, argentinischer Dichter.
Foto von Getty Images
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Unsere Themen im Traveler
NOCHMAL SONNE

• Zypern: Abseits der Ressorts

• Namibia: Wüstensafari

• Florenz: Ewige Jugend

• Seychellen: Mehr als Strände

• Porto: Für Weinliebhaber

 

 

 

 

 

 

 

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