DNA-Studie: Soziale Ungleichheit im bronzezeitlichen Deutschland

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Im bayerischen Lechtal bestanden vor 4.000 Jahren komplexe Gemeinschaften, in denen reiche Individuen und Habenichtse im selben Haushalt wohnten.

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Eule oder Lerche? Chronotyp ist am Haar ablesbar

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Die Untersuchung offenbarte auch, dass sich Schichtarbeiter nicht an ihren wechselnden Tagesrhythmus anpassen können.
Wissen kompakt: Bären
3:32

Wissen kompakt: Bären

Bären zählen zu den imposantesten Tieren der Welt. Aber wie viele Arten gibt es, wo leben sie und welche Rolle spielen sie in der Geschichte des Menschen?
Zeitkapseln aus Harz: Bernsteinexpertin Dr. Mónica Morayma Solórzano Kraemer im Porträt

Zeitkapseln aus Harz: Bernsteinexpertin Dr. Mónica Morayma Solórzano Kraemer im Porträt

Bernstein ist ein Tor in die Vergangenheit. Kaum jemand weiß das so gut wie Senckenberg-Forscherin Dr. Mónica Morayma Solórzano Kraemer. In dem versteinerten Baumharz sucht die Biologin und Paläontologin nach fossilen Lebensspuren.
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Bild Tomasz Przychodzień, National Geographic Your Shot

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Edmonds Urzeitreich: Was ein Harztropfen über die Vergangenheit verrät
3:28
Edmonds Urzeitreich: Was ein Harztropfen über die Vergangenheit verrät
Mit kriminalistischem Spürsinn untersucht Mónica Morayma Solórzano die Bernsteinproben von der Dino-Fundstelle in Wyoming. Finden sich darin eingeschlossene Fossilien, kann das Forschungsteam auf spannende Erkenntnisse hoffen.
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Edmonds Urzeitreich: Rätselhafte Erdschichten unter der Lupe

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Geochemiker und Geologe mit Leib und Seele: Prof. Dr. Andreas Mulch rekonstruiert urzeitliche Lebenswelten mit Hilfe versteinerter Erdschichten. Die untersuchten Sedimentproben verraten eine Menge über Klima und Vegetation der Dinosaurier-Ära. 
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Essen, Partner, Politik: Unsere Gene, Mikroben und unsere Umwelt haben mehr Einfluss auf unsere Vorlieben, als uns klar ist.
Attilas Hunnen: Wer waren die Reiternomaden aus dem Osten?

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Die Hunnen plünderten sich durch Europa und wurden für den Niedergang des Römischen Reiches mitverantwortlich gemacht.
Im schmelzenden Eis kämpfen die Inuit gegen das Sterben ihrer Kultur

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Die Ältesten versuchen, ihre Traditionen und ihr Wissen an eine Generation weiterzugeben, die mit dem Klimawandel aufgewachsen ist.
Auf der Dinosaurier-Baustelle: Zwischen Knochen und Kettensägen

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Mitten in der amerikanischen Provinz kommen schweres Gerät und ein internationales Forscherteam zusammen, um ein Stück urzeitliche Geschichte zu bergen …

Expeditions

ERLEBNISREISEN | Entdeckt ferne Länder und lernt mehr über fremde Kulturen und Menschen.

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Brechen Sie mit National Geographic auf zu fernen Ländern begleitet von fachkundigen, deutschsprachigen Experten und lernen Sie mehr über Land und Leute.

Photo Ark

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NATIONAL GEOGRAPHIC-MAGAZIN
Oktober 2019
Die Letzten ihrer Art
Von National Geographic-Magazin
Wenn die frisch geschlüpften Lederschildkröten in Trinidad Richtung Meer kriechen, treffen sie auf Müll. Naturschützer organisieren regelmäßig die Reinigung des Strandes und haben so dazu beigetragen, dass sich der dortige Bestand erholt hat.
Bild Thomas P. Peschak

Unser Titelthema im Oktober:

Ein neues Lebewesen betritt die Erde. Es hat Fähigkeiten, die bis dahin in der Natur nicht vorkamen. Doch durch seine enorme Aktivität reichert sich ein Stoff in der Atmosphäre an, der vielen anderen Bewohnern des Planeten das Leben schwer macht, weil sie mit ihm nicht umgehen können. Etliche sterben. Kommt Ihnen dieses Szenario bekannt vor? Nein, hier ist nicht vom Menschen die Rede und auch nicht vom Treibhausgas Kohlendioxid. Der Übeltäter in dieser mehr als drei Milliarden Jahre alten Geschichte ist das Cyanobakterium, das erstmals die Sonnenenergie per Fotosynthese nutzen konnte – und dabei die Luft mit seinen Ausscheidungen durchsetzte: mit Sauerstoff, einem Gas, das für die meisten Zeitgenossen damals giftig war. Was folgte, war ein Massenaussterben von Lebewesen, das in der Wissenschaft als die „Große Sauerstoffkatastrophe“ bekannt ist. Sie war zugleich ein Neubeginn, Startschuss für ein ganz anderes, nunmehr an die veränderten Bedingungen angepasstes Ökosystem, mit völlig neuen Lebewesen, deren Körper den aggressiven Sauerstoff sogar nutzen konnten. Heute vermuten viele Experten, dass wir am Beginn einer weiteren, enormen Welle des Artensterbens stehen, erneut ausgelöst durch eine sehr aktive Spezies: diesmal ist es der Mensch, mit seinem Müll, seinen Emissionen, seinen Übergriffen in die Lebensräume der anderen Geschöpfe. Aber es gibt Unterschiede zum Urzeitszenario: Diesmal könnte der Übeltäter von der Entwicklung, die er anstößt, selber mit in den Abgrund gezogen werden. Und zweitens: Diesmal könnte er noch rechtzeitig zur Besinnung kommen – denn er verfügt über ein Bewusstsein. In dieser Ausgabe haben wir vor allem Beispiele gesammelt für wunderbare Wesen unserer Erde, die auf späte Einsicht der Menschheit hoffen dürfen.

NATIONAL GEOGRAPHIC-MAGAZIN
Der Sammlungsleiter einer gigantischen biologischen Sammlung in Louisiana, Justin Mann, mit einem Atlantischen Stör (Acipenser oxyrinchus). Staudämme versperren dem Fisch heute den Weg zu Laichgründen und gefährden so die Art.
Bild Craig Cutler
UNSERE THEMEN IM OKTOBER
Langhälse und Riesenechsen

• Bedrohte Arten: Ihre größte Gefahr sind wir. 

Meeresschildkröten: Unverwüstliche Gesellen der Ozeane? 

Fische im Bunker: Präparate erzählen Besuchern eine dunkle Geschichte.

Grazile Riesen: Afrikas Giraffen sind bedroht. Eine Umsiedlung könnte sie retten.

Dino im Haus: Wie Forscher, Händler und Sammler um Fossilien konkurrieren. 

Polarwölfe: 30 Stunden allein bei den Königen der Arktis

NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER
September 2019
Trauminseln
Von National Geographic Magazin
Boote der Tauchschulen dümpeln in einer Bucht von Coron, einem der schönsten Tauchreviere der Welt.
Bild Colourbox

Unser Titelthema im neuen Traveler sind Trauminseln:

Kennen Sie das? Kaum hat das Schiff abgelegt und Kurs auf die Insel genommen, stellt sich ein seltsames Gefühl der Ruhe ein. Mit jeder Minute bleibt der Alltag weiter zurück. Inseln sind magische Orte, fremde Welten. Sie folgen einem anderen Rhythmus und bändigen die rasende Zeit.

In diesem Heft führen wir Sie auf ganz unterschiedliche Inseln. Eine von ihnen ist Coron. Sie liegt im Westen der Philippinen und ist Teil des Calamian-Archipels zwischen dem Südchinesischen Meer und der Sulusee. Unser Kollege Marc Bielefeld reiste in diesen tropischen Traum für Abenteurer und für Taucher – und wäre am liebsten geblieben. „Es ist alles da“, sagt er, „die Lagunen, kleine Atollinseln, Korallenriffe und das warme Meer. So ähnlich muss das Paradies aussehen.“

Unserem Fotografen Philipp Spalek offenbarte sich eine ganz andere Landschaft. Er reiste in den Ostpazifik, um einem Seemann nachzuspüren, der einst auf einer winzigen Insel Zuflucht gesucht hatte. Damals hieß sie Más a Tierra, und der sich dort aussetzen ließ, war Alexander Selkirk, der später als Romanfigur Robinson Crusoe berühmt werden sollte. Eineinhalb Tage verbrachte Spalek im Flugzeug, um das Eiland zu erreichen, ein winziger Punkt im Meer: „Die Insel hat etwas Wunderschönes, zugleich ist sie wild und ungeschliffen“, sagt er. „Die wenigen hundert Bewohner sind einer kompromisslosen Natur ausgesetzt – und das nächste Festland ist 700 Kilometer entfernt.“

Und wir baten Kollegen, uns zu schreiben, welche ihre Trauminsel ist. Für die eine liegt sie vor Australien, für eine andere in der Karibik, und ein weiterer fand sie mitten in der Donau, nicht weit von Budapest. Mein Favorit heißt Iona und gehört zu Schottland. Vier Kilometer lang, halb so breit, ziemlich abgelegen und sehr ruhig. Auch so ein Ort, der einen nicht mehr loslässt.

NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER
Ein uraltes Kloster und drum herum ein paar Häuser – mehr gibt es nicht auf Iona, einer Insel der Inneren Hebriden. Und mehr braucht es auch nicht.
Bild Colourbox
Unsere Themen im Traveler
Zukunftsstädte und Traditionsreich

• Smart Cities: Kluge Umweltkonzepte, Horte der Kreativität: Diese Städte haben die Zukunft im Blick – und lohnen den Besuch, von Singapur bis Kigali.

Schnell wie der Wind: Reiter schätzen Araberpferde für ihr Tempo, die Ausdauer, den Mut. Ganz besonders ist es, mit ihnen ihre Heimat kennenzulernen. Etwa den Oman.

Essen wie bei Babuschka: Blini, Korjuschka, Pyschki: Die russische Küche ist köstlich und vielfältiger, als man denkt.

Abenteuer Antarktis: Mit dem Schiff kommen Reisende mächtigen Eisbergen und possierlichen Pinguinen ziemlich nah.