Überlebenswichtig: Viele wilde Tiere können „zählen“

Von Insekten über Amphibien und Vögel bis zu Säugern haben etliche Tiere ein grundlegendes Verständnis für Zahlen und Mengenverhältnisse.

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Vintage-Galerie: Schule vor 100 Jahren

Ob in der heißen Wüste, an der kalten russischen Küste oder während des Ersten Weltkriegs: Schule war immer angesagt.

Kannibalen-Salamander: Bei Hunger wachsen die Zähne

Metamorphose wie aus dem Horrorfilm: Wenn bei jungen Salamandern plötzlich nur noch Kopf und Zähne wachsen, verheißt das für ihre Artgenossen nichts Gutes …

Mission Corona-Impfstoff

Auf der Suche nach der Schutzimpfung gegen SARS-CoV-2 gelten etablierte Verfahren inzwischen als  wenig erfolgsversprechend. Darum sind moderne Impfstoff-Plattformen die schnellste Lösung.
Ewiger Schnee
Bild ROBERT SISSON, Nat Geo Image Collection

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So kämpften die Wikinger

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Wildes Leben: 47 fesselnde Aufnahmen aus dem Tierreich

Fell, Federn & Flossen: Diese gekonnten Momentaufnahmen fangen das Leben der Tiere ein.

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Steht die Menschheit still, kommt das Klima in Bewegung. Doch die Auswirkungen sind trügerisch und sollten nicht dazu führen, dass nachhaltige Maßnahmen gestoppt werden.

Social Distancing im Tierreich

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ERLEBNISREISEN | Entdeckt ferne Länder und lernt mehr über fremde Kulturen und Menschen.

Brechen Sie mit National Geographic auf zu fernen Ländern begleitet von fachkundigen, deutschsprachigen Experten und lernen Sie mehr über Land und Leute.

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NATIONAL GEOGRAPHIC-MAGAZIN
April 2020
Wir retten die Welt
Von National Geographic-Magazin
Der Fotograf Edward Burtynsky dokumentiert für sein multimediales Anthropocene Project die zerstörerischen Einwirkungen des Menschen auf die Natur. 400 Meter unter den Meeresboden haben Bohrer schneckenförmige Muster in den Kalistein gefräst.
Bild Edward Burtynsky

Unser Titelthema im Februar: Wir retten die Welt

 

Liebe Leserin, Lieber Leser!

Blau und zerbrechlich sieht die Erde aus dem Weltall betrachtet aus. Wenn es ein Paradies gibt, dann ist es hier. Der Mensch hat in diesem Garten alles, was er braucht, weil er daraus erwuchs. Das soll in 50, 500 und viel mehr Jahren immer noch so sein. Doch unsere Heimat verändert sich, in einem Tempo, das Angst macht. Aufgrund des ungezügelten Ausstoßes von Kohlendioxid reiht sich ein Hitzejahr ans nächste. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt. Die Biomasse der Insekten ist in den vergangenen 27 Jahren um 75 Prozent gesunken. Im letzten australischen Sommer verbrannten in einer gigantischen Feuersbrunst zwölf Millionen Hektar Land, 30 Menschen und geschätzt eine Milliarde Tiere starben. Das alles passiert jetzt. Und in 50 Jahren, was wird sein? Die Antwort weiß niemand – großteils deswegen nicht, weil nicht klar ist, wie wir uns verhalten werden. Sind wir lernfähig und bereit, auf die Wissenschaft zu hören? Oder machen wir einfach egoistisch weiter wie bisher und riskieren, den Planeten zugrunde zu richten? Beide Versionen finden sich in diesem Heft, das eigentlich aus zwei Heften besteht: Das eine, von vorn gelesen, beschreibt die optimistische Prognose. Das andere, einfach umgedreht, die pessimistische. Aus Anlass des 50. Jahrestags des Earth Day haben meine Kollegen den Forschungsstand zusammengetragen. Beide Hefte sind ein Argument, jetzt zu handeln.

Danke, dass Sie NATIONAL GEOGRAPHIC lesen!

Werner Siefer

Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

Nach jahrzehntelangen Umweltschutzmaßnahmen ist das Wasser im Industriehafen von Aarhus in Dänemark so sauber, dass man nun in Meerwasserpools schwimmen kann.
Bild Alexandre Zveiger/stock.adobe.com
UNSERE THEMEN IM APRIL
Earth Day 2070

Klimawandel: Wo stehen wir in 50 Jahren?

Für Optimisten: Die Rettung der Erde. Roadtrip mit dem E-Auto. Junge Menschen, die für ihre Zukunft handeln. Eine Timeline des Umweltschutzes.

Für Pessimisten: Die Welt als gefährlicher Ort. Psychologen erklären Solastalgie. Eine Timeline der Zerstörung. Das Klima in den Städten.

NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER
März 2020
49 unentdeckte Perlen
Von National Geographic-Magazin
Unterwegs in der Inselwelt der Philippinen: Banka-Boote sind seit dem 18 Jahrhundert das wichtigste Fortbewegungsmittel.
Bild PR Tao Tours

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

Ich erinnere mich an einen Geschmack, von dem ich wünschte, er möge nie enden. Eine Garnelen-Lasagne. Ich saß an einem einfachen Holztisch vor dem Restaurant Paisà in Agnone südlich von Salerno. Abendrot. Der Blick aufs Meer. Vor mir ein gelb leuchtendes Glas Fiano, kampanischer Weißwein. Auf meiner Zunge die süß-krebsige, rot-würzige Soße, umspielt von den getreidigen Nudeln, verbrüdert mit der salzigen Luft, die die Gischt herüberschickte. Das alles verschluckte mich. Ich hielt inne. Ich wollte dieses Sinnesbild langsam in mich aufnehmen. Nichts versäumen. Nicht zu schnell zugreifen – und doch immer wieder zugreifen, damit es nicht verblasste. Ein Dilemma, über das wir im Alltag tausendmal hinweggehen. Mit dieser Lasagne erschien es mir wie ein Drama: Ich würde sie entweder nicht genießen. Oder mein Genuss würde den weiteren Genuss bald beenden. Wie ich es auch anstellte, die Lasagne würde nicht mehr sein. So spürte ich ihr noch hinterher, als es schon dunkel geworden war. Wann immer ich in der Gegend bin, rufe ich bei Pasquale Tarallo an. Der gelernte Anwalt ist der Besitzer des Paisà und steht in seiner Küche auch am Herd. Tarallo schafft Erlebnisse, die zu Erinnerungen werden. Ich frage ihn dann, ob es sie heute Abend gibt, die Garnelen-Lasagne. Ich möchte sie wieder haben. Naiv, aber verständlich, oder? Oft sagt er nein, weil der frische Fang keine Garnelen vorgehalten hat. Und im Paisà, das ist Konzept, gibt es nur Gegenwart. Das, was die Fischer mitbringen oder die Bauern aus der Gegend um Agnone, dem Nationalpark Cilento, anbauen. Das macht Erlebnisse auf Reisen so wertvoll: Sie lassen sich nicht beliebig wiederholen.

Herzlich, Ihr

Werner Siefer,

Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER

Mit dem VW-Bus durch Island: Der Bulli legt einen Stopp in der Sanderebene unterhalb des Inselberges Hjorleifshöfði ganz im Süden von Island ein.
Bild Peter Gebhard
Unsere Themen im Traveler
Perlen und Trends

• 49 Reiseziele für die Bucket List: Island mit dem VW-Bus, Perlentauchen auf den Philippinen, Schwimmen mit Sattelrobben auf den Magdalenen-Inseln oder die schönsten Öko-Hotels – wir stellen 49 unvergessliche Ziele rund um den Globus vor.

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