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NATIONAL GEOGRAPHIC-MAGAZIN
Februar 2020
Das letzte Sklavenschiff
Von National Geographic-Magazin
Mitglieder der Union Missionary Babtist Church tragen zur Begrüßung von Freunden und Familie ihre von Afrika inspirierte Sonntagskleidung. Einer der Gründer war Cudjo Lewis. Er wurde auf dem nahe gelegenen Friedhof begraben.
Bild Elias Williams

Unser Titelthema im Februar: Das letzte Sklavenschiff

Wie tief liegt Vergangenheit? Selten tief genug, um nicht im Nu Gegenwart zu werden. Die Geschichte des Sklavenschiffs Clotilda ist ein Beispiel. Wir sehen Menschen, dunkelhäutige Bürger der USA, und ihr heutiges Leben. Ihre Groß- oder Urgroßeltern waren von Kriminellen aus Afrika verschleppt und versklavt worden. Das war im Jahr 1860, als der „Import“ von Sklaven in die USA längst verboten war. Man zog ihnen die Kleidung aus, um Wilde aus ihnen zu machen. Statt Mitglied eines Stammes zu bleiben, wurden sie einfach Afrikaner. Der Entmenschlichung und den katastrophalen Zuständen auf dem Schiff setzten die Verschleppten Menschlichkeit entgegen. Unter ihnen entstanden feste Bande, die ein Leben lang und darüber hinaus hielten. Griff ein Aufseher eine Frau an, stürzten sich Helfer auf ihn und verprügelten ihn. So erzählen es die Nachfahren der Clotilda-Sklaven. Ihre Vergangenheit sehen sie als Auftrag. „Wir sind dafür verantwortlich, hier und heute die Dinge zu berichtigen“, sagt eine Nachfahrin. Ihre Geschichte ab Seite 34.

Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu und zu den anderen Beiträgen. Der einzige Grund, warum unsere Reporter rund um die Uhr unterwegs sind und unsere Dokumentare akribisch die Fakten von den Fakes scheiden, sind Sie. Daher: Danke, dass Sie NATIONAL GEOGRAPHIC lesen!

Werner Siefer

Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

Skizzen einiger Gründer sind in der Mobile County Training School ausgestellt. Die auf der Clotilda hergebrachten Afrikaner gründeten die ursprüngliche Schule 1880 und sie wurde eine wichtige Institution in der Gemeinde.
Bild Elias Williams
UNSERE THEMEN IM FEBRUAR
Veränderung

• Die neue Schönheit: Globalisierung und soziale Medien erweitern die Definition von Ästhetik.

Bob, der Botschafter: Wie ein Flamingo Kinder für Umweltschutz sensibilisiert.

Geteiltes Land: Montanas Viehzüchter wehren sich gegen die Wiederherstellung der ursprünglichen Prärie. 

• Der Gewürz-Pfad: In Vietnam wird auf ehemaligen Schlafmohn-Feldern Kardamom angebaut..

NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER
Dezember 2019
Best of 2020
Von National Geographic-Magazin
Die Kasbah Taourirt bei Ouarzazate in Marokko war schon oft Drehort für Filme.
Bild Colourbox

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

Ich erinnere mich noch genau an den Djemaa el Fna in Mar­rakesch. Es war gegen Abend, als ich aus dem Labyrinth der Gassen auf den zentralen Platz der Altstadt trat und sofort gefangen war von seinen Gerüchen, den Rufen der Verkäufer und den magischen Tönen, die die Schlangenbeschwörer ihren Flöten entlockten. Die Klänge waren fremd und überwältigend.

Ein paar Jahre später war ich erneut in Marokko, dieses Mal in der Wüste. Tagsüber liefen wir, zwei Führer, zwei Kamele, ein Freund und ich durch die Hitze der Sahara, und am Abend wickel­ten wir uns jeweils in einer eigenen Sandmulde in den Schlafsack, weit genug entfernt von den anderen. Und tatsächlich: Völlige Stille umgab mich, während über mir ein fantastischer, unver­gesslicher Sternenhimmel funkelte.

An beide Situationen dachte ich zurück, als wir dieses Heft zusammenstellten. Vor allem bei der Geschichte, die Trevor Cox für uns schrieb. Der Professor für Akustik stellt darin 15 Orte vor, die ein besonderes Klangerlebnis versprechen – und er rät, dass wir uns auf Reisen nicht allein von unseren Augen leiten lassen, sondern auch von unseren Ohren. Bei den Klangsteinen in Tansa­nia ebenso wie im antiken Theater in Epidaurus oder in der echofreien Kammer in der University of Salford.

Die Tipps des Klangexperten sind einige der 60 Anregungen für Reisen im kommenden Jahr, die wir Ihnen in dieser Ausgabe geben. Darunter sind Inseln wie die Marquesas und Sizilien, Städte und großartige Landschaften, besondere Naturerlebnisse. Mich selber interessiert vor allem der Civil Rights Trail, der viele Orte der Bürgerrechtsbewegung in den amerikanischen Südstaa­ten verbindet. Er beleuchtet die Rassenkonflikte der Fünfziger­ und Sechzigerjahre – die leider teils immer noch bestehen.

Der TRAVELER geht an einen anderen Verlag. Ich wünsche Ihnen zum letzten Mal viel Freude mit diesem Heft.

Siebo Heinken (redaktionelle Leitung)

Auf ihrem Protestmarsch überqueren Bürgerrechtler im März 1965 die Edmund Pettus Bridge in Selma, heute ein Nationaldenkmal. Sie ist eine Station des Civil Rights Trail.
Bild Colourbox
Unsere Themen im Traveler
Klang und Genuss

• Der Sound von Marokko: Schon Jimi Hendrix und Brian Jones von den Rolling Stones waren von der Musik des Landes fasziniert. Eine Reise zu fremden Klängen von Marrakesch in den hohen Atlas.

Route der Gerechtigkeit: Auf den Spuren der Bürgerrechtler Martin Luther King und Rosa Parks durch die US-Südstaaten.

Chinas flüssiges Gold: Tee zu trinken ist eine uralte Tradition. Zu Besuch bei Pflückern und Zeremonienmeistern.

Die Pracht Siziliens: Adlige kämpfen auf der Insel gegen Bausünden und für den Erhalt der Schlösser. Sie halfen auch unserer Autorin, ein Familiengeheimnis zu lüften.

Reisen und Hören: Brummende Wüsten, klingende Steine und ein Highway, der Rossini spielt? Tipps für Orte mit besonderem Hörgenuss.