Schwämme, Därme und Zitronen: Verhütungsmittel damals und heute

<strong>Einen Mangel an Kreativität kann man unseren Vorfahren beim Thema Verhütung sicher nicht vorwerfen ...</strong>

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Giftraupe breitet sich weiter in Deutschland aus

<strong>Aktuell häufen sich aus vielen Regionen in Deutschland Meldungen über Massenvorkommen des Eichenprozessionsspinners. Die Brennhaare der Nachtfalterraupen lösen heftige Allergien aus.</strong>
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Auf ein Bier in einer der höchsten Brauereien Europas

Ein malerisches Alpendorf verspricht kühle Erfrischungen mit spektakulärer Aussicht.

Im Pandakostüm zur Arbeit – für die Wissenschaft!

Kranichhandpuppen &amp; Krokodilmasken: Forscher werden kreativ, wenn sie ihren Schützlingen so nah wie möglich kommen wollen.

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Schmetterlingspuppen müssen tagelang reglos in der Wildnis verharren. Ihr einziger Schutz: eine gute Tarnung.

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NATIONAL GEOGRAPHIC-MAGAZIN
August 2019
Die ersten Europäer
Von National Geographic-Magazin
In einem Grabhügel in Serbien fanden Archäologen unter anderem dieses Skelett. DNA-Untersuchungen deuten darauf hin, dass Europa vor rund 5000 Jahren durch ein nomadisches Volk aus der Steppe Osteuropas auf eine neue Kulturstufe gehoben wurde.
Bild Rémi Bénali

Unser Titelthema im August:

Die Ursprünge des Menschen, seine frühe Geschichte und seine Wanderungen über die Kontinente, all das ist notorisch schwer zu erforschen. Das Problem: Es gibt viel zu wenige Fundstücke. Hier ein Zahn aus einer afrikanischen Höhle, dort ein paar Knochen aus Sibirien oder einige steinzeitliche Grabbeigaben aus dem heutigen Spanien – und solche winzigen und weit verstreuten Indizien müssen dann für weitreichende Theorien herhalten, die die Menschheitsgeschichte über Hunderttausende von Jahren plausibel erklären sollen.

Der Urmenschenforscher Friedemann Schrenk hat dieses Dilemma seiner Zunft einmal auf den Punkt gebracht: „Das ist etwa so schwierig, als wollte man die Geschichte Mitteleuropas schreiben und hätte als Grundlage nur eine halbe römische Münze, das Taschentuch einer wilhelminischen Dienstmagd und ein paar zerbrochene Teile eines Mikrofons.“

Doch in jüngerer Zeit haben die Forscher ein mächtiges neues Werkzeug erschlossen, das ihnen bei der Rekonstruktion der frühen Menschenwelten hilft: die Genanalyse. Heute ist es möglich, selbst aus winzigen und uralten Knochenproben lesbare Erbsubstanz zu extrahieren. Und dabei treten enorme Überraschungen zutage. Die Gene zeigen, dass unser Kontinent seit der letzten Eiszeit ein Schmelztiegel ist. Wir stammen von Migranten ab: aus Afrika, dem Nahen Osten und aus Russlands Steppe.

Neue Genanalysen prähistorischer Menschen zeigen, dass unser Kontinent seit der letzten Eiszeit ein Schmelztiegel ist. Wir stammen von Migranten ab: aus Afrika, dem Nahen Osten und aus Russlands Steppe.

Im Kosakenmuseum von Saporischschja in der Ukraine zeigt ein Reiter, was diese Wehrbauern einst zu gefürchteten Kriegern machte. Jahrtausende zuvor lebte die Jamnaja-Kultur auf dem Gebiet der Kosaken – und beherrschte wohl ähnliche Künste.
Bild Rémi Bénali
UNSERE THEMEN IM AUGUST
Babys und Buddhismus

Vor dem Sturm: Niger gilt als Hort der Sicherheit im Sahel. Aber wie lange noch?

Die Makaken von Sulawesi: Die Affen lieben drollige Faxen. Leider werden sie gejagt.

Früh ohne Rechte: Für Rohingya-Babys in Flüchtlingslagern ist die Zukunft ungewiss.

Dalai Lama: Das Oberhaupt der Tibeter spricht über Flucht und Schicksal.

Zäher Jäger: Nordamerikanische Vielfraße nehmen es sogar mit Bären auf.

NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER
Juni 2019
Der Kaukasus
Von National Geographic Magazin
Die Nariqala-Festung und die Türme der orthodoxen Kirchen in der Altstadt von Tiflis erinnern an die alte, wechselhafte Geschichte.
Bild Gulliver Theis

Unser Titelthema im neuen Traveler ist der Kaukasus:

Der Autor Stephan Orth und der Fotograf Gulliver Theis erzählen von ihrer Reise durch das raue Gebirge am östlichen Rand Europas. Von der wild-schönen Landschaft und der Einsamkeit, den Narben der Geschichte, der Frömmigkeit von Christen und Muslimen, je nachdem, in welchem Land man gerade ist. Die Konflikte nach dem Ende der Sowjetunion, die beiden Tschetschenienkriege, der Fanatismus von Islamisten – solche politischen Wahrnehmungen sind nur die eine Seite der Medaille. Die andere sind Menschen, die einfach nur in Frieden leben möchten und Fremde wie Freunde willkommen heißen. Im Kaukasus vielleicht auch in der Hoffnung auf ein wenig mehr Wohlstand durch Tourismus. Georgien und vor allem die Hauptstadt Tiflis sind leicht zu erkunden. Inguschetien, Dagestan oder Ossetien erfordern mehr Vorbereitung – und Lust auf Abenteuer. Gewiss, diese Regionen sind nicht viel weiter von uns entfernt als die Kanaren und doch eine unbekannte Welt, auf die man sich einlassen muss, um mit großartigen Eindrücken und Gastfreundschaft belohnt zu werden. Ja: sogar an einer Hochzeit teilnehmen zu dürfen.

Nicht weniger fremd ist vielen der Norden Äthiopiens – obwohl die meisten schon einmal von der Königin von Saba gehört haben, einer biblischen Gestalt, die dort regiert haben soll. Irgendwann wohl um das 10. Jahrhundert v. Chr. reiste sie, so die Überlieferung, nach Jerusalem, wo sie den jüdischen König Salomon traf und bald darauf ihren Sohn gebar, der ein fast 3000 Jahre währendes Herrscherhaus begründete. Und der die Bundeslade mit den Zehn Geboten in seine Hauptstadt Aksum holte, wo sie sich noch heute befinden soll. Eine Legende? Unser Kollege Stanley Stewart forschte nach.

Die vielen futuristischen Neubauten in der Hauptstadt sorgen für Kontroversen: Die 2010 eingeweihte Friedensbrücke über dem Fluss Kura finden viele Konservative 
zu modern.
Bild Guliver Theis
Unsere Themen im Traveler
Traditionen und Legenden

• Reise des Lebens: Legendäre Orte, die man gesehen haben möchte.

Abenteuer im Kaukasus: Grandiose Natur und große Gastfreundschaft.

Die Seele Mexicos: Einsatz für alte Maissorten.

Griechische Wurzeln: Vater und Sohn fahren in das Dorf ihrer Ahnen.

Äthiopien: Land voller Legenden