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Gemeinschaften hauchen gemeinsam Simbabwes beinahe verlorener Kaffeeindustrie neues Leben ein

Nachdem wirtschaftliche Probleme Simbabwes Kaffeeindustrie stark geschwächt hatten, haben Farmer heute Zugang zu neuen Informationen, Fachwissen und Märkten, um den Sektor neu zu beleben.

Text von Jack Neighbour

Fotografie von RENA EFFENDI

Land des Kaffees

Mit ihren kühlen Temperaturen, genügend Niederschlag und fruchtbarem Boden sind die üppigen Täler des östlichen Hochlands in Simbabwe perfekt für den Kaffeeanbau geeignet. Allein im Honde-Tal im Bezirk Mutasa arbeiten mehr als 300 aktive Kaffeebauern. Seit zwei Jahren schult das Nespresso AAA Sustainable Quality™ Program diese Kleinbauern in landwirtschaftlichen Methoden und Verarbeitungstechniken, um sie bei der Produktion von erstklassigem Kaffee und dem Ausbau ihres Geschäfts zu unterstützen.

Fotografie von Rena Effendi

Dem Kaffee treu geblieben

Jesca Kangai, 35, lebt im Dorf Pangeti im Bezirk Mutasa. Sie baut seit fast 20 Jahren Kaffee an, während einer Zeit, in der viele andere Farmer der Region wegen schlechten Zugangs zum globalen Kaffeemarkt auf andere Exporte wie Bananen umgestiegen sind. In jenen Jahren, als sich der Kaffeeanbau nicht zu lohnen schien, hielt Jesca durch. Heute zeigen ihr Fachwissen, die höheren Erträge und ihr verbessertes Einkommen, dass sich ihre Leidenschaft und ihr Durchhaltevermögen ausgezahlt haben.

Fotografie von Rena Effendi

Jescas Geschäft wächst

Jesca und ihre Familie entschieden sich in den späten 1990er-Jahren für den Kaffeeanbau, was sich als vielversprechendes Unternehmen herausstellte. Auf Jescas Farm gibt es inzwischen 3.500 Kaffeesträucher und die Profite aus dem Kaffeeanbau erlauben es ihr, zusätzliches Einkommen in Nutztiere wie Ziegen und Hühner zu investieren. Außerdem kann sie ihren Sohn jetzt in die beste Schule der Gemeinde schicken, was für Jesca ein großer persönlicher Erfolg ist.

Fotografie von Rena Effendi

Verbesserter Zugang zu Einkommen

Jesca kümmert sich mit großer Sorgfalt um ihre Pflanzen. Ihr Engagement und scharfes Auge für die Feinheiten von Praktiken wie Bewässerung und Pflanzenschnitt haben ihre Kaffeeproduktion und ihr Einkommen verbessert. Obwohl in Simbabwe so gut wie kein Bargeld im Umlauf ist (zumeist ersetzen Schuldscheine die Nutzung von Bargeld), werden AAA-Farmer für ihre Ernte in US-Dollar bezahlt. Als weltweit verbreitete Zahlungsform bieten diese wohlverdienten Dollar Farmern wie Jesca verbesserten Zugang zu Produkten und Dienstleistungen, die ihr Geschäft weiter voranbringen.

Fotografie von Rena Effendi

Alle profitieren vom Training, die Trainer eingeschlossen

Hier sieht man den Agrarwissenschaftler Tafadzwa Nyakuchena beim praktischen Unterricht im Feld. Auf den Schulungsflächen können sich die Farmer selbst von den Vorteilen neuerer Anbaumethoden überzeugen. Doch auch Tafadzwa profitiert von seiner Zusammenarbeit mit dem AAA-Programm. Es macht ihm Freude, den Farmern bei der Verbesserung ihrer Lebensumstände zu helfen, und er hat für diejenigen, die sich der wachsenden Industrie anschließen möchten, bereits über 1000 Kaffeesetzlinge gepflanzt. Doch die Arbeit ermöglicht es ihm auch, für sich und seine Frau ein neues Haus zu bauen.

Fotografie von Rena Effendi

Diskussionen rund um den Kaffee

Die Wiederbelebung der Kaffeeindustrie in Simbabwe hat die Farmer zu einer enger verknüpften sozialen Gruppe vereint. Die Teilnehmer an den Trainings zum Kaffeeanbau diskutieren auch Ideen zur Entwicklung der Gemeinschaft. Jetzt, wo Kaffee wieder als mehrjährige Nutzpflanze angebaut wird und das Wirtschaftswachstum der Region angeregt hat, gibt es viel zu besprechen – etwa die Schaffung neuer Jobs, wenn Farmer ihr erhöhtes Einkommen in zusätzliche Arbeitskräfte für ihre Plantagen investieren.

Fotografie von Rena Effendi

Die Hoffnung wächst weiter

Zachariah Mukwinya, 38, lebt im Dorf Chavhanga und fungiert als Wissensvermittler für die Bauern aus dieser Region. Er nimmt an Treffen mit dem AAA Sustainable Quality Program und der Coffee Commodity Association teil, wo er Informationen über wichtige Neuigkeiten und Verbesserungen erhält, die er dann mit anderen Farmern teilen kann. Er wird geschult, erhält wertvolle Unterstützung von den Agrarwissenschaftlern des Programms und es macht ihm Freude, den Kaffeefarmern in seiner Gemeinde zu helfen. Er hat sogar eine Baumschule aufgebaut, um andere Farmer mit Kaffeesetzlingen zu versorgen.

Fotografie von Rena Effendi

Erfolg spricht sich herum

Zachariah hat große Veränderungen im Fachwissen der Farmer und ihren Anbaumethoden bemerkt, seit Nespresso das AAA Sustainable Quality Program ins Leben gerufen hat. Die Auswirkungen auf das tägliche Leben im Honde-Tal waren so positiv, dass das Programm jetzt auf die angrenzenden Regionen Chimanimani, Chipinge und Vumba ausgeweitet wurde. Scheinbar spricht sich Erfolg herum, denn als das Programm in diesen Regionen startete, begrüßten die Einheimischen die Agrarwissenschaftler mit den Worten „Wo wart ihr so lange? Wir haben schon auf euch gewartet!“
Mehr Kaffeegeschichten gibt es hier.

Fotografie von Rena Effendi

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