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12 EINZIGARTIGE ERLEBNISSE IN KANADA

Das Land bietet zahlreiche unvergessliche Erfahrungen.

Majestic Films / Shutterstock

HERBSTFARBEN IN ONTARIO

Jeden Herbst leuchten die Hügel des Algonquin Provincial Park in den Farben Gold, Rot und Orange, wenn die Bäume ihr Herbstkleid anlegen. Mitte September machen die Rot-Ahornbäume mit ihren satten, flammenden Rottönen den Anfang, gefolgt vom Gelb der Pappeln und Birken im Oktober. Den krönenden Abschluss bilden die goldenen Nadeln der Ostamerikanischen Lärchen.
Der fast 7.800 Quadratkilometer große Park im Südosten Ontarios beheimatet zahlreiche Tiere wie Elche und Bären sowie eine vielfältige Flora und Fauna. Neben befestigten Straßen führen auch zahlreiche Naturlehrpfade durch den Park. Auf Wanderwegen können Abenteurer außerdem die ganze Pracht der bunten Jahreszeit inmitten der unberührten Wildnis erleben.
Dank seiner Tausenden von Seen, Teichen und Flüssen bietet der Algonquin Provincial Park aber auch die Möglichkeit, auf mehr als 2.000 Kanurouten über das klare Wasser zu gleiten. Der dunkle Nachthimmel fernab der Städte eignet sich perfekt für astronomische Beobachtungen, und Tausende Campingmöglichkeiten – von Lagerplätzen in der Wildnis bis zu ganzjährig nutzbaren Jurten und Hütten – bieten genügend Gelegenheit für eine entspannte Übernachtung.

Mit Genehmigung von Destination Ontario

GEZEITENWECHSEL IN NEW BRUNSWICK

Der Unterschied zwischen Ebbe und Flut ist in der Bay of Fundy gewaltig: Ganze 13 Meter beträgt der Tidenhub im Durchschnitt. Die roten Gesteinsformationen des Hopewell Rocks Provincial Park sind einer der schönsten und spektakulärsten Orte, um dieses Naturschauspiel zu beobachten.
Bei Flut können Besucher auf einer Kajaktour um die Felsen herumpaddeln, während sie bei Ebbe über den Meeresboden laufen und die Formationen und Höhlen erkunden. Für viele sind sowohl Ebbe als auch Flut ein Muss, die Zeit zwischen den Gezeitenhöhepunkten vertreiben sich Besucher am bestern auf den Wanderwegen, die durch die unberührten akadischen Wälder führen.
Der Hopewell Rocks Provincial Park ist von Mitte Mai bis Oktober geöffnet. Im Juli und August bietet sich Besuchern jedoch ein besonderer Anblick: die Migration der Watvögel, die in der Bay of Fundy eine Pause einlegen. Die eindrucksvolle Region ist Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Fundy, das aufgrund seiner ökologischen Bedeutsamkeit als besonders schützenswert gilt.

Mit Genehmigung von Tourism New Brunswick

GESCHICHTE UND TRADITION IN OTTAWA

Der Parliament Hill in Ottawa ist das Herzstück der kanadischen Regierung und ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, um die Geschichte und Traditionen der kanadischen Hauptstadt zu entdecken. Dort bietet sich eine Tour durch die Häuser des Parlaments und den kanadischen Senat an, der auf das Jahr 1867 zurückgeht. Bei der traditionellen Wachwechsel-Zeremonie Changing of the Guard können Besucher im Juli und August jeden Morgen zwei Regimente inklusive Marschkapelle in Aktion sehen.
Auf den Rasenflächen vor dem Parlament finden Kunst und Entertainment einen Platz. Im Sommer erzählt die Licht- und Klanginszenierung Northern Lights mit Projektionen auf Gebäudefassaden die Geschichte Kanadas. Von Mai bis Oktober findet einmal wöchentlich zur Mittagszeit eine kostenlose Yogastunde vor dem Parlament statt, die Hunderte Teilnehmer auf die Matten lockt.

Bild Susan Seubert

DER SKYLINE TRAIL IN NOVA SCOTIA

Wer den Skyline Trail auf Cape Breton Island in Nova Scotia in Angriff nimmt, wird mit einem atemberaubenden Ausblick über die felsige Landzunge bis hin zum Atlantik belohnt. Unterwegs stehen die Chancen außerdem gut, Elche zu entdecken. Die leicht zugänglichen Schotter- und Bohlenwege auf einer Höhe von 290 bis 405 Metern eignen sich für alle Altersklassen. Wanderer können zwischen einer 6,5 Kilometer langen Route mit Hin- und Rückweg oder einem 8,2 Kilometer langen Rundweg wählen.
Die beste Zeit für eine Wanderung auf dem Skyline Trail ist von Mai bis Oktober. Da dieser gerade im Sommer ein sehr beliebtes Ziel ist, bieten sich der frühe Morgen und der späte Abend vor Sonnenuntergang als beste Uhrzeiten für einen Ausflug an. Gerade deshalb bietet Parks Canada auch geführte Skyline Sunset Hikes an.
Den Startpunkt des Skyline Trail erreicht man über den malerischen Cabot Trail, der zu Kanadas landschaftlich schönsten Straßen gehört und auf knapp 300 Kilometern durch den herrlichen Cape-Breton-Highlands-Nationalpark führt.

Mit Genehmigung von Nova Scotia Tourism

LEBENDIGE GESCHICHTE IN QUÉBEC CITY

Innerhalb der steinernen Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert verlaufen alte von Backsteingebäuden gesäumte Pflastersteinstraßen durch die Altstadt von Québec. In ihnen haben Cafés, Galerien und reizvolle Restaurants Einzug gehalten, die dieser historischen UNESCO-Welterbestätte einen modernen Charme verleihen. Vieux-Quebéc, wie der Bezirk auch genannt wird, ist ein ebenso romantischer wie zauberhafter Stadtteil, insbesondere im Winter, wenn er von einer zarten Schneeschicht bedeckt ist. Seine Straßen und Gassen lassen sich am besten zu Fuß erkunden.
Wer im berühmten Fairmont Le Château Frontenac übernachtet, kann im Herzen der Oberstadt einen Blick auf Québec und den Sankt-Lorenz-Strom genießen. Eine seit 1879 betriebene Standseilbahn bringt Einheimische und Besucher auf direktem Wege in die Unterstadt.
In der Altstadt gibt es neben einer Zitadelle von 1673 mehrere wunderschöne Kirchen, Klöster und die eindrucksvolle Kathedralbasilika Notre-Dame de Québec, die im neoklassizistischen Stil wiederaufgebaut wurde. Darüber hinaus gibt es zahlreiche moderne Sehenswürdigkeiten zu entdecken, die von der Geschichte Kanadas zeugen.

Bild Shutterstock

KAJAKFAHRT IN BRITISH COLUMBIA

British Columbia ist für Paddler das Traumziel schlechthin. Das türkisfarbene Wasser des Atlin Lake weit im Norden British Columbias bietet all jenen, die sich nach etwas Ruhe und Frieden inmitten unberührter Natur sehen, einen unvergesslichen Zufluchtsort. Die majestätischen Berge und Gletscher liefern die perfekte Kulisse für einen traumhaften Besuch. Wem der Sinn nach adrenalingeladenen Abenteuern steht, kann sich an den Stromschnellen vor Quadra Island versuchen. British Columbia hat aber für jeden Kajak-Geschmack etwas zu bieten.
In den geschützten Gewässern vor Vancouver Island tummeln sich zahlreiche Orcas, die dort durch die nährstoffreichen Meeresströmungen jede Menge Nahrung finden. Bei abenteuerlichen Seekajakfahrten lassen sich nicht nur die schwarz-weißen Schwertwale, sondern auch Buckel-, Mink- und Schweinswale sowie Adler und Bären entdecken. Eine Camping-Übernachtung an einem Inselstrand macht das Abenteuer an der Westküste dann perfekt.

Bild Design Pics / Nat Geo Creative

TORONTO VON OBEN

Kanadas größte Stadt ist immer einen Besuch wert, aber aus der Vogelperspektive lässt sich Toronto auf unvergleichliche und außergewöhnliche Weise entdecken.
Auf dem 553 Meter hohem CN Tower bietet sich Besuchern seit 1976 ein Blick auf die Skyline der Stadt und die umliegende Landschaft. Im integrierten Drehrestaurant können Gäste den Ausblick bei einer guten Mahlzeit auf sich wirken lassen oder den Höhenrausch auf dem Edgewalk erleben. Der schmale Rundweg auf dem Dach des Restaurants ermöglicht mutigen Besuchern einen Spaziergang über der Stadt, ausreichend gesichert werden sie auf dem Weg rund um den Turm mit einem Gurtgeschirr.
Für die ultimative Vogelperspektive bietet sich ein Hubschrauberrundflug mit Heli Tours an, der einen einmaligen Blick auf den CN Tower, den Hafen und die Toronto Islands sowie auf das Rogers Center (die Sportarena ist die Heimat der Toronto Blue Jays) und diverse andere Attraktionen bietet.

Shutterstock

WINTER IN ALBERTA

Ein winterlicher Ausflug in die Berge und Parks von Alberta kann Besuchern schon mal das Gefühl vermitteln, sich nach Narnia verirrt zu haben. Sobald sich eine dicke Schneedecke über die Landschaft gelegt hat, wird sie zu einem wahren Winterwunderland, das neben einigen der besten Skipisten der Welt ein paar einzigartige und magische Erfahrungen bietet.
Im Jasper-Nationalpark warten die glitzernden Athabasca Falls – 23 Meter hohe Wasserfälle, die sich im Winter in eine atemberaubende Eisskulptur verwandeln. Auch der tiefste Canyon der Rocky Mountains, der Maligne Canyon, wird in der kalten Jahreszeit zu einem magischen Labyrinth aus Eishöhlen, Eisskulpturen und Wasserfällen, die an den 30 Meter hohen Wänden der Schlucht gefroren sind. Im Park bieten Reiseveranstalter geführte Wanderungen durch den Canyon sowie Wintersafaris an, bei denen Gäste Wapitis, Hirsche, Elche, Wölfe, Schafe und Kojoten sehen können, die in der strahlend weißen Winterlandschaft besonders leicht zu entdecken sind.

Bild Tiffany Nguyen

LICHTZAUBER IN MONTREAL

Im Jahr 2017 erhielt das stets innovative und lebhafte Montréal mit der neuen Beleuchtung der berühmten Jacques-Cartier-Brücke eine neue Attraktion. Jeden Abend erwacht das Bauwerk regelrecht zum Leben: Bunte Farben und Muster spiegeln das Leben in der Stadt wider und speisen sich aus den tagesaktuellen Wetter- und Verkehrsdaten für Montréal. Außerdem reagiert das dynamische Schauspiel in Echtzeit auf Posts in sozialen Netzwerken, die mit dem Hashtag #jacquescartierbridge versehen sind.
Die Beleuchtung ist vom ganzen Ufer aus gut sichtbar – und natürlich auch von höher gelegenen Aussichtspunkten innerhalb der Stadt. Zwei der besten Orte für einen guten Blick auf die Brücke sind La Grande Roue de Montréal – ein 60 Meter hohes Riesenrad im alten Hafen der Stadt – und das Observatoire Place Ville Marie, ein Aussichtsdeck 44 Stockwerke über dem Place Ville-Marie, das einen 360-Grad-Blick auf die Stadt bietet.

Bild Shutterstock

RAUE SCHÖNHEIT: DIE GASPÉ-HALBINSEL

Bei einer Fahrt auf dem landschaftlich eindrucksvollen Rundweg um die Gaspé-Halbinsel erleben Besucher die raue Schönheit des maritimen Québec , in dem unberührte Wälder und zerklüftete Berge vor der Küste aufragen. Der eindrucksvollste Zwischenstopp ist vermutlich Percé Rock, eine gewaltige Kalksteinformation direkt vor der Küste. Im Gestein prangt über dem Wasser ein 15 Meter hoher Bogen, der den Eindruck erweckt, der Felsen sei durchbohrt worden – woraus sich auch sein Name ableitet: dPercé Rock, der durchbohrte Felsen. Das Naturmonument lässt sich am besten von der in 200 Metern Höhe gelegenen Glasplattform im Percé UNESCO Global Geopark betrachten.
Landeinwärts erstreckt sich der Parc national de la Gaspésie, der mit seinen 25 Gipfeln und atemberaubenden Panoramen ein wahres Paradies für Wanderer ist. Unterwegs offenbaren sich aufmerksamen Beobachtern auch Pflanzen und Tiere, mit denen man sonst eher in der Arktis rechnen würde.

Bild Mathieu Dupuis

DIE EISBÄRENHAUPTSTADT DER WELT

Am Rande der Arktis, an den Ufern der Hudson Bay im Norden Manitobas, leben schätzungsweise 900 Eisbären.
Es gibt kaum einen besseren Ort, um diese riesigen und majestätischen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, als die Stadt Churchill. Reiseveranstalter aus der Region bieten eine Reihe von Exkursionen an, die Besucher mitten in den Lebensraum der Tiere führt, wo sie den weißen Bären ganz nah kommen können. Gäste können in luxuriösen Resorts übernachten, die so abgeschieden sind, dass man sie nur per Flugzeug erreicht. Auch die Schlafräume einer Forschungsstation stellen eine ausgefallene Übernachtungsmöglichkeit dar. Nach dem Frühstück geht es hier mit den Guides zu Fuß auf Safari. Alternativ können Besucher direkt in Churchill übernachten oder die Schlafräume der nahe gelegenen Forschungsstation nutzen. Ab Churchill werden Touren in geländegängigen Tundra-Fahrzeugen angeboten, an die die neugierigen Bären oft sehr nah herankommen.
Die Bärensaison geht von Oktober bis November, wenn sich die Tiere in der Tundra versammeln und auf die Rückkehr des Eises warten, das die Robbenjagd ermöglicht. Trotzdem sind die Tiere auch schon im Sommer zu entdecken, insbesondere vom Boot aus oder aus der Luft bei einem Rundflug mit einem Wasserflugzeug.

Mit Genehmigung von Travel Manitoba

INDIGENE GESCHICHTE ERLEBEN


Indigene Reiseveranstalter in ganz Kanada bieten Besuchern einen authentischen Zugang zu 15.000 Jahren Geschichte und Kultur.
In British Columbia können Besucher den Great Bear Rainforest erkunden, der aufgrund seiner Abgeschiedenheit nur per Schiff und Flugzeug erreichbar ist. Der riesige Wald beheimatet Grizzly- und Schwarzbären, Wölfe und den weißen Geisterbären (eine genetische Variante des Schwarzbären, die nur in diesem Teil der Welt vorkommt). In den uralten Primärwäldern können Abenteurer wandern, kajakfahren und mit lokalen Guides angeln.
In der Wildnis der Inselgruppe Haida Gwaii ragen jahrhundertealte Totempfähle aus dem Boden, Besucher begegnen dort überall der vielfältigen Kultur der First Nations.
Hoch im Norden tanzt die Aurora borealis am Himmel über den Nordwest-Territorien und sorgt für einen unvergesslichen Anblick. In Nunavut können Besucher in Begleitung von Inuit-Guides den Narwalen und Eisbären auf ihrer Reise folgen. In Saskatchewan bringen Plains-Cree-Übersetzer Besuchern des Wanuskewin Heritage Park traditionelle Spiele, Kunsthandwerk und Tänze bei.

Bild Ian McAllister, Nat Geo Creative

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