Reise und Abenteuer

Das sind unsere Abenteurer des Jahres 2018

National Geographic stellt acht außergewöhnliche „Trailblazer“ vor, die für ihre inspirierenden Leistungen in den Bereichen Abenteuersport, Wohltätigkeit und Fotografie ausgezeichnet wurden.Donnerstag, 1. März 2018

Von National Geographic
Honnold hat für seinen wagemutigen Aufstieg über ein Jahr lang auf verschiedenen Routen des Yosemite und an anderen Orten der Welt trainiert.

Heute gab National Geographic seine Abenteurer des Jahres 2018 bekannt. Die jährliche Liste ehrt außergewöhnliche Leistungen in den Bereichen Erkundung, Abenteuersport, Umweltschutz und Humanitarismus, die im vergangenen Jahr erbracht wurden. Auf der diesjährigen Liste finden sich wagemutige Kletterer, Ultramarathonläufer, unverwüstliche Mountainbiker, inspirierende Fotografen und Philanthropen. Das Thema 2018 war „Trailblazers“, dementsprechend hat jeder Abenteurer des Jahres eine einzigartige, innovative und wegweisende Leistung auf seinem oder ihrem Gebiet erbracht.

Die Trailblazer 2018 wurden von den Abenteurern des Jahres 2017, prominenten Mitgliedern der Abenteurerszene sowie von National Geographic Explorers und Fotografen nominiert. Die Redaktion von National Geographic Adventure hat im Anschluss alle Nominierten überprüft und die acht Abenteurer des Jahres 2018 bestimmt:

Alex Honnold ist ein Kletterer und Gründer der Honnold Foundation – einer Stiftung, die Initiativen für saubere Energie unterstützt. Honnold gilt vielen als bester Solofreikletterer der Welt und hat im Juni 2017 als Erster den Felsvorsprung El Capitan im Solofreiklettern bezwungen – eine Leistung, für die er ohne Seile oder sonstige Sicherung über 900 Meter an einer Granitfelswand emporkletterte.

Kílian Jornet ist ein Ultraläufer und Skibergsteiger, der auf der ganzen Welt neue Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt hat. 2017 stellte der gebürtige Spanier einen neuen Rekord für die schnellste Besteigung des Mount Everest ohne Seile oder Sauerstoffgerät auf. In nur 26 Stunden legte er den Weg vom Basislager auf 5.100 Metern Höhe zum Gipfel des Everest (8.848 Meter) zurück.

Emi Koch ist eine professionelle Surferin und Gründerin der gemeinnützigen Organisation Beyond the Surface International. Mit ihrer Organisation bringt sie Kindern in Küstengemeinden das Surfen bei und bietet Workshops für visuelles Storytelling an, um den Bewohnern zu ermöglichen, nachhaltig für die Artenvielfalt an ihren Küsten einzutreten.

Rajesh Magar ist ein Downhillradrennfahrer. An seinen ersten nationalen Meisterschaften in Nepal nahm er mit einem billigen Mountainbike teil, das er selbst modifiziert hatte. Seither hat Magar sowohl nationale als auch internationale Rennen gewonnen, darunter die National Downhill Championship 2017, und arbeitet auf eine Teilnahme in der Enduro World Series hin.

Cristina Mittermeier und Paul Nicklen sind Wildtierfotografen, Umweltschutzaktivisten und die Gründer der gemeinnützigen Organisation Sea Legacy. Die Organisation setzt sich für den Schutz der Meere ein und will mit Hilfe visuell erzählter Geschichten gesunde und artenreiche Meereslebensräume schaffen. 2017 sorgten Cristina und Paul mit ihren Aufnahmen von einem verhungernden Eisbären für eine globale Debatte über den Schutz der Pole.

Hilaree Nelson O‘Neill ist eine Kletterin und Skibergsteigerin. Seit mehr als 20 Jahren ist sie nun schon als professionelle Athletin unterwegs und hat 1999 zum ersten Mal den indischen Berg Papsura im Himalaya gesehen. Er war ihre große Inspiration, für die sie jahrelang trainierte, um schließlich den Gipfel erreichen zu können. Obwohl ihr Versuch im Jahr 2013 missglückte, war sie von diesem perfekten Berg so besessen, dass sie für einen zweiten Versuch zurückkehrte – etwas, das sie vorher noch nie getan hatte. 2017 erreichte sie schließlich den Gipfel und fuhr ihre Route auf Skiern zurück.

Mirna Valerio ist eine Ultraläuferin, Autorin und Pädagogin. Sie nimmt an Marathons und Läufen in den ganzen USA teil und möchte eine positive Botschaft über Gesundheit und Fitness vermitteln. Trotz des Rassismus, Sexismus und Bodyshaming, mit dem sie zu kämpfen hat, widmet sie sich unbeirrt der Aufgabe, stereotype Ansichten darüber zu hinterfragen, wer ein Athlet ist und wer nicht.

„Unsere Storys bei National Geographic inspirieren die Menschen dazu, ihre eigenen Abenteuer zu erleben und mehr über die Welt zu lernen“, sagt Andrea Leitch, die Chefdirektorin für die Rubrik Travel and Adventure. „Diese acht Abenteurer des Jahres sprengen Grenzen und stehen deshalb beispielhaft für den Entdeckergeist von National Geographic. Wir freuen uns sehr darüber, ihre Leistungen mit dieser Ehre würdigen zu können.“

Seit 2006 ehrt National Geographic inspirierende Errungenschaften von Abenteurern aus der ganzen Welt. 

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