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Um Die Welt in 24 Stunden

Eine Fotoreise für Abenteuerlustige, die nie genug bekommen

5 Uhr in Hawaii
Ob der Tag nun sanft oder in feuriger Pracht anbricht, das Morgengrauen – hier aufgenommen im Volcanoes-Nationalpark auf Hawaii – ist ein Moment des Neuanfangs. ...Im Morgengrauen ist die Welt ein wunderbarer Ort, still und friedlich. Frühstück und alles, was danach kommt, kann warten.
Text: P.F. Kluge. Bild: Andrew Richard Hara
6 Uhr in Paris
Der Tag in der französischen Hauptstadt ist noch jung, als sich der Marché Bastille mit Händlern füllt, die ihre Produkte aufbauen, ehe der offizielle Markt um sieben Uhr öffnet. ...Zweimal pro Woche (donnerstags und sonntags) reihen sich Lebensmittelstände auf dem Boulevard Richard Lenoir aneinander. Hier türmen sich Kisten mit saisonalem Obst und Gemüse, Körbe mit Eiern, stapelweise Käse, Schüsseln mit Oliven, Gläser mit Joghurt und bergeweise Blumen. Schnell füllt sich die Luft mit appetitlichen Aromen, von süßen Crêpes über Pfannen mit Paella bis hin zu elsässischem Choucroute garnie. Plötzlich steht man vor einem der Stände und wartet, bis der Händler seine Vorbereitungen abgeschlossen hat, aufsieht und fragt, was man gerne probieren möchte. en.parisinfo.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: David Briard.
7 Uhr in San Francisco
Anstatt im winzigen Fitnessraum des Hotels zu schwitzen, bietet es sich an, die mehr als 670 Treppen in San Francisco zu bezwingen. ...Ob ein Muskelkater versprechendes Training oder lediglich spektakuläre Aussichten auf die Stadt – Adah Bakalinskys Stairway Walks helfen bei der Planung der Kletterpartien. Die Stufen der breiten, gepflegten Lyon Street locken Fitnessfanatiker an. Die mosaikgeschmückten Stufen der 16th Avenue sind ein wahres Kunstwerk. Die Baker Street behauptet, die längste zusammenhängende Treppe der nördlichen Stadtteile zu besitzen. Und wer ganz hart ist, wagt sich nach Bernal Heights, dem Viertel mit den meisten Treppen in der hügeligen Stadt (mehr als 50 Blocks, die aus Treppenstraßen bestehen).
Text: Jill K. Robinson. Bild: Jayms Ramirez.
8 Uhr in Abu Dhabi
Vor den funkelnden Wolkenkratzern und dem Erdöl war Abu Dhabi (und der Rest der Arabischen Emirate) für seine Naturperlen bekannt. ...Das möchte die Region nun wiederbeleben. Im Al Mahara Diving Center können Interessierte beim traditionellen Perlentauchen einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit machen. Auf einer Dau geht es zu den Gewässern vor der Insel Sir Bani Yas. Ausgerüstet mit einem traditionellen Korb, einer Nasenklammer aus Knochen und einem Steingewicht kann jeder im flachen Wasser seine eigene Perle finden. Diese ist ein einzigartiges Andenken an die Emirate, ob man nun eine dana (die wertvollste Perlenqualität) erwischt oder nicht. divemahara.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: Outdoor-Archiv, Alamy Stock Photo..
9 Uhr in Melbourne
Weltklasse-Kaffee findet man in Melbourne, Australiens „zweiter Stadt“. ...Tatsächlich ist nichts an der Stadt zweitklassig, weder die radikale Straßenkunst noch die Outdooraktivitäten oder die innovative Restaurantszene. Kakadus, Graukopf-Flugfüchse und die einzigen Stadtpinguine der Welt nennen sie ebenfalls ihr Zuhause. natgeoexpeditions.com
Text: Robert Reid. Bild: Doug Gimesy.
10 Uhr in Tansania
Rückkehr zum Camp nach fantastischen Begegnungen mit etwa 30.000 Tieren (inklusive Löwen, Elefanten und Zebras) im Ngorongoro-Krater. ...Ein anschließender Besuch im nahegelegenen Massai-Dorf bietet die Gelegenheit, am täglichen Leben der Einheimischen teilzunehmen: Schulbesuch, Gespräche mit den Dorfältesten über die Massai-Kultur, Mithilfe auf den Feldern, Kochen des Mittagessens, Wasserholen, den Kindern ein neues Spiel beibringen. Mit Wanderschuhen ausgerüstet kann man sich alternativ den Massai-Führern anschließen, das umliegende Savannenhochland erforschen und mehr über den natürlichen Lebensraum der Tiere erfahren. natgeoexpeditions.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: Michael Nichols, National Geographic Creative.
11 Uhr in Argentinien
Perito Moreno ist das Highlight der Eisfelder im südlichen Patagonien. Der Gletscher bedeckt rund 250 Quadratkilometer und ist das drittgrößte Süßwasserreservoir der Erde. ...Hielo & Aventura’s Big Ice bietet Touren an, bei denen Besucher sicher aus der Nähe beobachten können, wie sich riesige Eisplatten von der Vorderkante des Gletschers lösen und herabstürzen. Die Kante befindet sich gut 60 Meter über der Wasseroberfläche. Der Höhepunkt des Tagesausflugs ist die Wanderung zum Mittagessen auf dem gefrorenen Plateau, vorbei an Gletscherspalten, Höhlen und Schmelzwassertunneln. hieloyaventura.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: Ed Norton, Lonely Planet Images/Getty Images.
12 Uhr in Namibia
Die Skelette von Kameldornakazien ragen aus der ausgetrockneten Lehmpfanne im Namib-Naukluft-Nationalpark, dahinter eine orange glühende Sanddüne in der Mittagssonne. ...Namib-Naukluft ist einer der 16 offiziellen Nationalparks in Namibia und bekannt für seine hohen Sanddünen, Lehmpfannen, zerklüfteten Berge, die Geisterstädte an der Küste und die an die Wüste angepasste Tierwelt. natgeoexpeditions.com
Text: Jayne Wise. Bild: Frans Lanting, National Geographic Creative.
13 Uhr in Charleston
Der Charme von Charleston in South Carolina lockt schon seit Jahrhunderten Besucher an. Doch ein Roadtrip nach Norden auf dem Highway 17 nach Pawleys Island verblüfft mit einer weitaus wilderen Küstenlinie – inklusive des Waccamaw Neck oder kurz Neck –, die ihr Erbe den Gullah-Traditionen verdankt. ...Charleston ist zwar das historische Zentrum des Lowcountrys, doch das Neck ist sein spirituelles Herz und eine unerwartete Quelle der Kultur: von Korbflechtern und Holzschnitzern über Köche von Soul Food und Fischern bis hin zu Museumsführern und Experten für das lebendige kulturelle Erbe. Inzwischen ist die Reiskammer dank ausgebauter Brücken, verbesserter Straßenverhältnisse und der Eröffnung eines zweiten Hotels auf Pawleys Island reif für ein langes Wochenende.
Text: Jessica Mischner. Bild: Alex Kotlik.
14 Uhr in Portland
Seltsam und Ungewöhnlich reichen sich in Portland die Hand, und das hat in der exzentrischen Stadt in Oregon Tradition – schon lange vor Voodoo-Donutläden und dem Festival der Nacktradler. ...Die Tour durch den Untergrund von Portland, buchbar bei Portland Walking Tours, führt Besucher durch Old Town und Chinatown und dann in den Untergrund zu den berühmten „Portland Shanghai Tunnels“ unter dem historischen Merchant Hotel. In Zusammenarbeit mit der Historical Society berichten Führer über die Geschichte von Laster und Korruption der Stadt und erlauben damit einen besseren Einblick in das skurrile Wesen von Portland, als es ein nachmittägliches Bummeln und Gaffen auf der Alberta Street kann. portlandwalkingtours.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: NashCO.
15 Uhr in Neuseeland
Auf der Nordinsel von Neuseeland befindet sich unter der grünen Hügellandschaft ein ausgedehntes Höhlensystem. ...Die berühmteste Höhle, die schimmernde Glowworm Grotto, war zur Zeit ihrer Entdeckung im Jahr 1887 eine Legende im Volk der Maori. 1889 waren die Kalksteinhöhlen und ihre Glühwürmchen (die eigentlich die Larven einer Trauermückenart sind, die nur in Neuseeland und Australien vorkommt) bereits zur Touristenattraktion geworden. Auch heute, mehr als 125 Jahre später, faszinieren sie Besucher nach wie vor, dank der schimmernden, seidigen Fäden, die von der Höhlendecke hängen. Auszug aus dem neuen Buch von Nat Geo Wild, Beautiful Places
Bild: Stoked for Saturday.
16 Uhr in Kroatien
Sea-Trekking (dt.: Wasserwandern) in Kroatien: Nachmittage mit Schnorcheln oder Wanderungen entlang der Adriaküste gehen in Abende und Nächte am Strand mit Schlafen unter den Sternen über. ...Wasserwanderer transportieren ihre Ausrüstung in aufblasbaren, wasserdichten Packsäcken, die sie beim Schwimmen zu ihrem Tagesziel hinter sich herziehen. Diese neue Outdoor-Sportart kombiniert Rucksacktourismus, Apnoetauchen und Flossenschwimmen. Sie wurde vom deutschen Apnoetaucher Bernhard Wache entwickelt. Er führt Touren nach Elba, Cinque Terre, Sardinien und Korsika. „Beim Sea-Trekking lässt man alles hinter sich. Man stellt sich dem Leben ohne viele Besitztümer“, sagt Wache. „Alles, was man hat, sind die Dinge, die man wirklich braucht.“ aetem.de/en
Text: Lois Parshley. Bild: Tim Ertl.
17 Uhr in Tokyo
Der Export von japanischem Sake in die USA ist in den letzten Jahren auf einen Wert von 34 Millionen US-Dollar (ca. 30 Millionen Euro) jährlich gestiegen. Begehrt ist vor allem qualitativ hochwertiger und hochpreisiger Sake. ...In Tokyo kann man seine eigene Sake-Happy-Hour veranstalten, um mehr über die Vielfalt zu lernen und sie auch zu schmecken. Start ist im Nihonshu Stand Moto, einer kleinen Bar in Shinjuku, die unter Sake-Kennern beliebt ist. Hier kann man aus einer ganzen Reihe von Sorten von der handgeschriebenen Getränkekarte wählen. Als nächstes geht es zum Kuri in Ginza, das mehr als einhundert verschiedene Sakes anbietet, inklusive einer wöchentlich wechselnden Auswahl. In beiden Bars gibt es Sake-Sommeliers, auf deren Expertenrat man jederzeit zurückgreifen kann. sake-talk.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: Alexander Spatari, Getty Images.
18 Uhr in Kerala
In Kerala in Indien wird der Sonnenuntergang mit einer Reihe von Ritualen begrüßt. Hier auf Kakkathuruthu, einer winzigen Insel im Hinterland von Kerala, springen Kinder in flache Tümpel. ...Frauen in Saris fahren in Skiffs nach Hause. Fischer zünden Lampen an und werfen Netze in der Lagune aus. Fledermäuse huschen über den Horizont und schnappen sich Nachtfalter. Die Schatten werden länger und die Farbe des Himmels verändert sich von Blau zu Saphirblau, und die grün umrahmte „Insel der Krähen“ – so der Malayalam-Name für diesen sandigen Flecken Erde an der Malabarküste – heißt die Nacht willkommen. Wenn das Morgengrauen das Erwachen und der Tag die Erleuchtung ist, dann ist die Abenddämmerung die Transzendenz, ein letztes Aufbäumen der Lebendigkeit, bevor die Dunkelheit über alles hereinbricht. natgeoexpeditions.com
Text: George W. Stone. Bild: M Amirtham, Dinodia Photo/Age Fotostock.
19 Uhr auf Kuba
Wenn die Sonne hinter den bröckelnden Fassaden von Havanna verschwindet und die Temperatur auf ein erträgliches Maß sinkt, kommen die Kubaner ins Freie. ...Touristen zieht es in berühmte Clubs wie das Tropicana, aber die Einheimischen strömen zur Malecón. Egal, wo man sich auf der acht Kilometer langen Uferpromenade befindet, man hat immer das Gefühl, direkt in ein internationales Musikfestival gestolpert zu sein. Ein Mann mit einer kubanischen Gitarre bringt Verliebten ein Ständchen, andere tanzen eine Rumba, während ein Oldtimer vorbeirollt. Beim Schlendern kann man in der nahegelegenen Coppelia-Eisdiele einer süßen Versuchung erliegen oder sich auf der Straße einen Snack aus gerösteten Erdnüssen besorgen, die in weißen Papiertütchen verkauft werden. natgeoexpeditions.com
Text: Jeannette Kimmel. Bild: Tino Soriano, National Geographic Creative.
20 Uhr in New York City
Hier in New York, mit Blick über den Battery Park nach Norden, hat nichts je richtig geschlossen. Ob in Uptown, Downtown oder Brooklyn, kein anderer Ort lässt die Nacht heller strahlen. ...Man könnte eine Wunschliste für die perfekte Nacht hier erstellen, aber diese würde unendlich lang werden. Die perfekte Nacht geht eigentlich über mehrere Nächte. Und der Augenblick, der für New York am typischsten ist, ist der, den man nicht erwartet.
Text: Tara Isabella Burton. Bild George Steinmetz.
21 Uhr in China
Während des Shangyuan-Festivals in der 15. Nacht des ersten Mondmonats nach dem traditionellen chinesischen Kalender erstrahlen Städte und Dörfer in ganz China im Schein von Laternen. ...Rote Papierkugeln finden ihren Platz zwischen leuchtenden Schmetterlingen, Drachen und Vögeln. Jede Laterne ist mit einem Rätsel bestückt – wer es errät, kann einen Preis gewinnen.
Bild Nicky Loh, REUTERS.
22 Uhr in Budapest
Wer sich Budapest verbunden fühlt, der reist am besten bei Nacht über den Fluss an. Auf der Donau können Passagiere an Deck eines der Schiffe die erleuchteten Sehenswürdigkeiten der ungarischen Hauptstadt bewundern: ...die spitzen Türmchen des Parlamentsgebäudes auf der Pest-Seite, der Burgpalast auf dem Burgberg auf der Buda-Seite und die Kettenbrücke, die die Stadt miteinander verbindet und von steinernen Löwen bewacht wird. Es ist eine Symphonie aus Architektur, Licht und Reflexion auf dem Wasser, die auch eine Vergangenheit geprägt von Krieg und Revolution nicht zum Schweigen bringen konnte. Auch wer lieber an Land bleibt, kommt auf seine Kosten: Ein Spaziergang lohnt sich entlang des Pest-Ufers vom eleganten Four Seasons Gresham Palace zu den grünen Streben der Freiheitsbrücke.
Text: Amy Alipio. Bild: Sergii Figurnyi, Alamy Stock Photo.
23 Uhr in Monaco
In der Parade der Autos vor dem legendären Casino Monte-Carlo finden sich unter anderem ein knallgrüner McLaren und ein schwarzer Rolls mit offenem Verdeck. ...Nebenan befindet sich das Restaurant von Alain Ducasse im Hôtel de Paris. Am Fuß des Hügels liegt der Port Hercule, der Hafen der Mega-Yachten. Ein Luxusschiff macht sich auf zum nächsten mediterranen Hafen. Glücklicherweise kostet es nichts, die Circuit de Monaco entlangzulaufen, die gewundene Strecke durch die Stadt, auf der Formel-1-Wagen am jährlichen Grandprix-Wochenende im Mai entlangdonnern. Zehn Euro und ein Reisepass bringen einen ins Casino Monte-Carlo, überraschend bescheiden angesichts der James-Bond-Kulisse.
Text: Amy Alipio. Bild: Marc de Delley.
0 Uhr in Norwegen
Wenn man die Aurora Borealis in den Polargebieten jagt, sollte man dafür sorgen, dass nichts zwischen einem und den flimmernden Lichtbändern am Nachthimmel steht. ...In den extremen Regionen Norwegens, 400 Kilometer oberhalb des Polarkreises, bietet das Kirkenes Snowhotel sowohl aus Eis konstruierte Zimmer als auch Unterkünfte im Stil von Fischerhütten mit gewölbten Panoramafenstern und kuscheligen Sesseln, aus denen man die Polarlichter in aller Bequemlichkeit beobachten kann. Eine mitternächtliche Schneewanderung entlang einer markierten Route zur Grenze eines arktischen Fjords lohnt sich – und richtig gemütlich wird es durch ein mitgebrachtes Heißgetränk. kirkenessnowhotel.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: Cody Duncan.
1 Uhr in 10.000 Metern Höhe
„Ich bin tatsächlich ein bisschen besessen – na schön, vollkommen besessen – davon, meine Flüge schlaffreundlicher zu gestalten. ...Weil ich so viel reise, habe ich mit der Zeit gelernt, dass sich ein bisschen Vorbereitung wirklich lohnt.“ —Arianna Huffington
Text: Hannah Sheinberg. Bild: Wasim Choudhury.
2 Uhr in der Atacama-Wüste
Durch ihre Lage zwischen dem Pazifik und den Anden ist die chilenische Atacama-Wüste einer der trockensten Orte der Welt. Grund dafür ist ihre Position im Regenschatten, hoher atmosphärischer Druck und kalte Winde vom Meer. ...Da es hier so gut wie keine Lichtverschmutzung gibt, sind das mit die besten Faktoren für optimale Sternbeobachtungen. Hier kann man mit San Pedro de Atacama Celestial Explorations einen Spaziergang über den Nachthimmel machen. Dieser führt durch himmlische Aussichten, sowohl mit dem bloßen Auge als auch mit einer Reihe speziell ausgerichteter Teleskope. Nach dem Ende der Tour gegen zwei Uhr morgens kann man die Sternbeobachtung mit Hilfe der Star Chart-App auf seinem iDevice fortführen. Am besten von der privaten Terrasse des Tierra Atacama aus, einer der National Geographic Unique Lodges of the World. spaceobs.com natgeolodges.com
Text: Jill K. Robinson. Bild: Victor Lima.
3 Uhr in Tel Aviv
Tel Aviv hat keine Sperrstunde, nur Nachtschwärmer. Der Abend beginnt mit einem Spaziergang die Allenby Street hinunter zum Lucifer, das mit recht ungewöhnlichem Dekor aufwartet: Große Bildschirme übertragen das Treiben der Passanten auf der Straße. ...Frische Luft und Bier zu erschwinglichen Preisen – wie das in der Stadt allseits beliebte Goldstar – findet man nur etwas weiter im HaMinzar. Wenn sich die Bars anderswo leeren, zieht man zu lange geöffneten Club wie dem am Strand gelegenen Clara oder dem Underground Clubs The Cat and the Dog weiter. Im Breakfast Club halten hämmernde Technobeats und Housemusik die Party in Gang, bis es Zeit für Eier und Speck im nahegelegenen Benedict ist, das rund um die Uhr geöffnet hat.
Text: Christine Blau. Bild: Adi Adinayev.
4 Uhr in Nordirland
Die größte Annehmlichkeit des Finn Lough Hotels? Der sternenübersäte Nachthimmel. Das an einem See gelegene Resort im County Fermanagh in Nordirland bietet sogenannte Bubble Domes als Unterkunft an, deren komplett durchsichtige Wände und Decke optimale Bedingungen für Sternbeobachtungen schaffen. ...Das Beste daran: Um die funkelnden Konstellationen zu sehen, muss man nicht einmal das riesige Bett verlassen, das von einem einheimischen Möbelbauer angefertigt worden ist. Und nach 24 Stunden reisen um die Welt hat man sich ein bisschen Ruhe auch redlich verdient. finnlough.com
Text: Hannah Sheinberg. Bild: Tyler Collins.