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Sambia, südliches Afrika, Artenvielfalt ohnegleichen. Dort, wo in ursprünglicher Wildnis mit weitem Grasland und dichten Buschgebieten zahllose große und kleine Kreaturen ihre Spuren auf der roten Erde hinterlassen, nimmt "Afrikas Jäger" die Großräuber ins Visier. Rund um die Uhr beobachten die Filmemacher ihren täglichen Kampf ums Überleben. Dabei spielt nicht nur die Jagd nach Beute eine große Rolle, sondern auch das Verhalten der eigenen Artgenossen und die teils widrigen Witterungsbedingungen. Besonders beeindruckend: Die mit Wärmebildkameras entstandenen Nachtaufnahmen. So können die Zuschauer beispielsweise in den ersten Folgen hautnah miterleben, wie die bereits in die Jahre gekommene Leopardin Kamuti erst ihre mühsam beschaffte Beute gegen angriffslustige Löwen verteidigt, bevor sie sich im Luangwatal einen Revierkampf mit einem wesentlich jüngeren Weibchen ihrer eigenen Spezies liefert. Detailreich dokumentiert "Afrikas Jäger" den Kampf von Kraft und Ausdauer gegen Klugheit und lebenslange Erfahrung. Doch die Kameras sind auch vor Ort, wenn sich ein verspieltes Löwenbaby seinen Platz im Rudel suchen oder eine junge Hyäne im unbarmherzigen Griff der Trockenzeit schnell erwachsen werden muss. So entsteht bei "Afrikas Jäger" eine außergewöhnliche Reihe von Dokumentationen, in denen sowohl der unverwechselbare Charakter einzelner Tiere als auch ihre unglaubliche Anpassungsfähigkeit bildgewaltig porträtiert werden.