National Geographic

Das wahre Gesicht der Dinosaurier

E12
Lange Zeit erzählte die Wissenschaft die Geschichte der Dinosaurier als eine Geschichte gigantischer Reptilien. Sie galten als Eidechsen im XXL-Format, die vor rund 60 Millionen Jahren alle Erdbewohner in Angst und Schrecken versetzten. Allesamt kaltblütige Killer - von ein paar Pflanzenfressern abgesehen. Mit Hilfe neuer Ansätze in Paläontologie und Paläobiologie erzählen die Wissenschaftler des 21. Jahrhunderts allerdings eine andere Geschichte. Nach der Entdeckung von Hunderten gefiederter Saurier in China und einer erst kürzlich entwickelten Methode zur Farbbestimmung fossiler Federn nimmt ein neues Bild der Urzeitriesen langsam aber sicher Gestalt an. Beinahe täglich lüften die Forscher weitere Geheimnisse aus Trias, Jura oder Kreidezeit. Sie erklären, wie die Dinos wirklich aussahen, wie sie sich verhielten und ob oder warum sie Federn trugen. Die Dokumentation "Das wahre Gesicht der Dinosaurier" zeigt, dass beispielsweise die landläufige Vorstellung vom grausamen, drachenartigen Tyrannosaurus Rex nicht länger zu halten ist. So war der T-Rex keine blutrünstige Mega-Eidechse, vielmehr war sein Körper von einem farbenfrohen Federkleid bedeckt. Die Tiere verfügten über ein ausgeprägtes Brutpflegeverhalten und waren in Wirklichkeit offenbar liebevolle Eltern, die sich vorbildlich um ihre flaumigen Jungen kümmerten. Ihre Körperhaltung war scheinbar der unserer heutigen Vögel nicht unähnlich. War der T-Rex also nichts anderes als ein riesiges Huhn? "Das wahre Gesicht der Dinosaurier" gibt Antworten.