Grenzlinien mit einer Gesamtlänge von rund 35.000 Kilometern trennen die lateinamerikanischen Staaten Kolumbien, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Chile, Argentinien, Peru, Paraguay und Brasilien voneinander. Die Grenzen sind keine rein geografischen und kulturellen - sie betreffen auch die unterschiedlichen Rechtsysteme, die Unterscheidung legaler von illegalen Aktivitäten sowie die verhängten Strafmaße. Die Verlockungen des schnellen Geldes verleiten viele Menschen, von kriminellen Einzeltätern bis zu international operierenden Kartellen, diese Grenzen auszutesten und systematisch zu unterwandern. Dabei greifen sie auf Bestechung und Raffinesse ebenso zurück wie auf rohe Gewalt. Die Serie führt zu den wichtigsten Grenz-Brennpunkten Südamerikas wie der Grenze zwischen den verfeindeten Staaten Kolumbien und Venezuela, der Brücke von Rumichaca, die Kolumbien mit Ecuador verbindet, dem Dreiländereck von Paraguay, Brasilien und Argentinien sowie der Atacama-Wüste zwischen Chile und Bolivien.