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Wenn die besten Fotografen von National Geographic ihrer Arbeit nachgehen, dann sind sie nicht nur auf der Suche nach dem perfekten Motiv: Ihre Missionen sind aufwendige Forschungsprojekte. Unermüdlich reisen sie bis in die entlegensten Winkel der Welt, um spannende Geschichten über den Zustand unseres Planeten und seiner Bewohner erzählen zu können. Dabei richten sie ihre Objektive auf die drängenden Fragen unserer Zeit. Die Themenpalette reicht vom Aussterben der Arten bis zur Notwendigkeit eines nachhaltigen Umgangs mit der Natur. Die Serie "Mission Critical: Tierfilmer extrem" begleitet sie auf ihren mitunter nicht ganz ungefährlichen Expeditionen. Der preisgekrönte Fotojournalist Brian Skerry etwa begibt sich auf einen ausgedehnten Trip zur Halbinsel Cape Cod an der Küste des US-Bundesstaates Massachusetts. Bei seinen dortigen Recherchen zu tödlichen Haiangriffen stellt er fest, dass Menschen in diesem Zusammenhang weniger Opfer als vielmehr die eigentlichen Jäger sind. Skerrys Kollege Tim Laman wiederum, seines Zeichens Fotograf und Biologe, reist nach Borneo. Dort untersucht er den Zusammenhang zwischen der Palmölindustrie und dem Aussterben der Orang-Utans. Auch der Name Steve Winter steht für spektakuläre Tieraufnahmen. Diesmal wagt sich der legendäre Raubkatzenfotograf tief ins Herz von Mumbai. In Indiens wichtigster Hafenstadt will er Bilder von Leoparden einfangen - wilde Tiere, die in der quirligen Millionenmetropole mitten unter Menschen leben.