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Die Dokumentation erzählt mit historischen Inszenierungen und zeitgenössischem Archivmaterial die Geschichte der mutigen Journalisten der „Münchener Post“, der sozialdemokratischen Münchener Tageszeitung und ihren Kampf gegen Hitler. Die Redakteure erkannten bereits in den frühen 1920er Jahren der Weimarer Republik das Phänomen Hitler und warnten vor dem jungen unbekannten Agitator aus Österreich. Trotz persönlicher Verfolgung ließen sie sich nicht einschüchtern und kämpften bis zur Schließung der traditionsreichen Zeitung 1933 für die Pressefreiheit, indem sie die düsteren Machenschaften der Nazis enthüllten und anprangerten. „Erstaunlicherweise ist die Geschichte der couragierten Journalisten weitgehend unbekannt. Die Artikel der Münchener Post zeichneten ein Porträt von Hitler lange vor seiner Machtergreifung und wiederlegten den weitverbreiteten Nachkriegsmythos, man habe nicht gewusst, wer Hitler wirklich war und was seine Pläne gewesen seien“, erläutert Jasmin Gravenhorst, Produzentin von doc.station.