E12
Durch Wilderei, Seuchen und die Ausbreitung menschlicher Siedlungsgebiete sind bereits viele afrikanische Wildtiere in Bedrängnis geraten. In Extremfällen bis hin zum Aussterben ganzer Arten. Manchmal besteht die einzige Möglichkeit zur Rettung bedrohter Tiere darin, sie in Wildparks oder andere Schutzzonen umzusiedeln. Hier kommen die Frauen und Männer ins Spiel, die sich auf das Einfangen von Wildtieren spezialisiert haben. Es ist ein schweißtreibender, fordernder Job, denn jeder Einsatz verläuft anders: Verschiedene Tierarten reagieren ganz unterschiedlich auf Betäubungsmittel, die so gering dosiert werden müssen, dass sie keinen Schaden anrichten - aber gleichzeitig hoch genug, damit sie lange genug wirken und die menschlichen Helfer nicht durch ein vorzeitig aufwachendes Tier in Gefahr geraten. Auch wenn die eingefangenen Elefanten, Giraffen oder Löwen sicher in Käfigen untergebracht sind, muss vieles beachtet werden, damit sie wohlbehalten und sicher ihren Bestimmungsort erreichen. „Tierische Umzüge" porträtiert afrikanische Tierfänger und zeigt ungeschminkt den Alltag in einem der forderndsten Knochenjobs der Welt.