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Wie Bäume den Kaffeeanbau in Guatemala retten können

In Jalapa, wo einer der erstklassigsten Kaffees Guatemalas wächst, hat der Boden gelitten. Doch Farmer nutzen umweltfreundliche Bewirtschaftungsmethoden, um die Biodiversität zu unterstützen und den Kaffeeanbau neu zu beleben.

Text von Jack Neighbour

Fotografie von RENA EFFENDI

Die Rückkehr des Schattens

Kaffeebauer Willy Solares hält einen Baumsetzling in den Händen, der seinen Kaffeesträuchern später Schatten spenden wird. In den 1970er-Jahren wurde den Farmern der Region geraten, Bäume abzuholzen und stattdessen mehr Kaffee anzupflanzen. Ziel war es, die Erträge zu steigern, doch unvorhergesehene Konsequenzen wie Bodenerosion, Erdrutsche und wärmere Bodentemperaturen brachten das Ökosystem aus dem Gleichgewicht.

Dieser stete Verfall wird nun rückgängig gemacht. Das Agroforstwirtschaftsprogramm von Nespresso hilft Kaffeebauern wie Willy dabei, bestimmte Baumarten wieder anzusiedeln und zur Tradition des Schattenanbaus zurückzukehren – ein effektiver Schutz für die Produktivität ihres Kaffees.

Fotografie von Rena Effendi

Farmer ernten alles, was sie säen

Don Willy und seine Frau Doña Maria ernten Kaffeekirschen. Für Don Willy gehen die Vorteile nachhaltiger Bewirtschaftungsmethoden weit über die Erhöhung der Ernteerträge hinaus. Das Obst und Holz der Bäume, die er zum Schutz des Bodens gepflanzt hat, werden ihm später zusätzliches Einkommen bringen. Außerdem bezahlt Nespresso eine besondere Prämie für die erhöhte Qualität seines Kaffees.

Fotografie von Rena Effendi

Schützender Anbau

Sara, eine zertifizierte Nespresso Agrarwissenschaftlerin, schult Farmer auf einem Kaffeefeld. Sie alle haben Baumsetzlinge mitgebracht, die sie auf den Berghängen pflanzen werden, wo bereits ihre Kaffeesträucher wachsen. Sara erklärt, wie diese Bäume ihren Kaffee, der von Natur aus im Schatten wächst, schützen werden und dabei noch andere Vorteile mit sich bringen – sie reichern den Boden mit Nährstoffen an, reinigen das Grundwasser von Verschmutzungen und stärken mit ihren Wurzeln die Erde gegen Bodenerosion.

Mehr Informationen zur wichtigen Rolle von Bäumen im Kaffeeanbau gibt es hier.

Fotografie von Rena Effendi

Kampf gegen den Klimawandel

Die Kaffeebauern aus der Gegend hören Sara aufmerksam zu, während sie auf den Berghängen ein weiteres Training durchführt. Beim Agroforstwirtschaftsprogramm geht es nicht nur darum, den Farmern zu zeigen, wo sie welche Bäume pflanzen sollen – sein fortlaufendes Bildungsangebot stattet sie mit Wissen aus, das ihnen helfen kann, ihre Pflanzen zu schützen und die negativen Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.

Fotografie von Rena Effendi

Veranschaulichung der Bedeutung der Bäume

Im Rahmen des Programms pflanzen Gemeindemitglieder und Farmer Baumsetzlinge auf einem Schaufeld, damit andere die Methoden zur Pflanzung und richtigen Platzierung sehen und für ihre eigenen Farmen üben können. Diese Barriere-Pflanzen stärken die Biodiversität, die den Boden auf natürliche Weise mit Nährstoffen versorgt und vor dem Ausschwemmen schützt, was in dieser Region ein ständig wiederkehrendes Problem darstellt. Bei Redaktionsschluss hatte das Nespresso AAA-Programm auf Farmen in ganz Jalapa insgesamt 752.132 Bäume gepflanzt.

Fotografie von Rena Effendi

Geschmack der Sonne

Der Anbau hochwertiger Kaffeekirschen ist nur der erste Schritt in der Produktion von Kaffee, der gut genug für den weltweiten Genuss ist. Die Verarbeitung ist mindestens genauso wichtig. Sobald die Bohnen vom schützenden Fruchtfleisch der Kirschen getrennt sind, werden sie auf dem Vorplatz der Verarbeitungsanlage ausgebreitet. Die Sonnentrocknung ist noch immer eine der besten Methoden zur Verbesserung des Geschmacksprofils und Sicherung der Qualität der Bohnen.

Fotografie von Rena Effendi

Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts

Die Berghänge von Jalapa beherbergen eine große Artenvielfalt und das empfindliche Gleichgewicht dieses Ökosystems ist der Schlüssel zum nachhaltigen Kaffeeanbau. Frühere Bewirtschaftungsmethoden, bei denen Wälder abgeholzt und der fruchtbare Boden überstrapaziert wurden, störten den natürlichen Kreislauf, schwächten die Region und machten sie anfällig für widrige Wetterbedingungen. Heute lernen Farmer, wie sie sich ins das Ökosystem einfügen können, und wenden Methoden an, die sie leben und das Land bewirtschaften lassen, ohne die Umwelt zu beeinträchtigen.

Mehr Kaffeegeschichten gibt es hier.

Fotografie von Rena Effendi

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