Tiere

Fotostrecke: Riesenfische

Hier gibt es Bilder der weltweit größten Süßwasserfische und kostenlose Wallpaper zum Download von National Geographic.Thursday, November 9

Von National Geographic
Ein Taucher teilt sich in einem Aquarium in Manaus, Brasilien, ein Becken mit einem ausgewachsenen Arapaima. In Brasilien ist dieser unter dem Namen Pirarucu und in Peru unter Paiche bekannt. Der in Südamerika beheimatete Riese zählt zu den größten Süßwasserfischen der Welt. Einige Exemplare erreichen eine Länge von über drei Metern und bringen bis zu 180 Kilogramm auf die Waage. Gigantische Riesenfische wie diese sind auf der ganzen Welt durch Überfischung selten geworden. In Südamerika widmen sich zahlreiche Schutzprojekte dem Arapaima. Außerdem wurden Reservate eingerichtet, in denen das Fischen verboten ist, und Fangquoten eingeführt.
Touristen gehen an einem ausgestopften Löffelstör (Polyodon spathula) vorbei, der im Yangtze River Fishery Research Institute in Jingzhou, China, ausgestellt ist. Diese stark gefährdete Art ist im chinesischen Fluss Jangtsekiang heimisch und ein Anwärter auf den Titel des längsten Süßwasserfisches der Welt. Leider haben Überfischung und der Bau von Dämmen die Löffelstör-Population drastisch verringert. Seit 2003 wurde kein Fisch dieser Art mehr in der freien Wildbahn gesichtet, und Wissenschaftler fürchten, dass er bereits ausgestorben sein könnte.
Ein Paar Chinesischer Störe (Acipenser sinensis) schwimmt im Beijing City Aquarium in China. Sie können bis zu einer halben Tonne wiegen und eine Länge von bis zu fünf Metern erreichen. Damit gehört dieser Süßwasser-Koloss zu den weltweit größten Störarten. Durch den Bau von Flussstaudämmen in China wurde seine Population so drastisch reduziert, dass er nun auf der Liste der bedrohten Tierarten steht.
Ein Junge posiert mit einer Riesenbarbe auf dem Tonle Sap unweit von Phnom Penh, Kambodscha. Der Fisch, Beifang eines lokalen Fischereibetriebs, wurde im Rahmen einer Studie zu Süßwasserarten im Mekong-Flussbett markiert und wieder freigelassen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Riesenbarbe einst eine Länge von Drei Metern und ein Gewicht von 300 Kilogramm erreichte. Heutzutage sind schon Exemplare, die nur halb so groß und schwer sind, extrem selten.
Ein Mann verzieht im Tonle Sap nahe Phnom Penh das Gesicht, als er in das Antlitz einer Riesenbarbe blickt. Pro Jahr fangen die Fischer in diesem Fluss fünf bis zehn ausgewachsene Riesenbarben. Damit zählt diese Region zu der letzten der Welt, in denen man diese beeindruckenden Fische noch in voller Größe vorfindet.
Ein Mann hält einen riesigen neugeborenen Urogymnus polylepis in den Händen, der von einem einheimischen Fischer im Fluss Banpakong unweit von Bangkok, Thailand, gefangen wurde. Das Muttertier dieses gigantischen Stechrochens war vier Meter lang und wog schätzungsweise 90 bis 140 Kilogramm. Wissenschaftler hoffen, dass der Fund eines Babys und eines schwangeren Muttertiers bedeutet, dass der Fluss diesem gefährdeten Süßwasser-Giganten Lebensraum bietet.
Fischexperten glauben, dass es sich bei dem gigantischen Stechrochen (Urogymnus polylepis), wie diesem aus dem Mekong in Kambodscha, um die größte Süßwasserart der Erde handelt. Dieses Exemplar war über vier Meter lang.
Einst kam der Acipenser fulvescens in den Großen Seen Nordamerikas und dem oberen Mississippi im Überfluss vor, doch seine Population ist drastisch zurückgegangen. Diese Süßwasser-Monster sind die größten Fische dieses Kontinents und sehr langlebig. Wissenschaftler fanden heraus, dass ein 1953 in Kanada gefangenes, zwei Meter langes Exemplar 152 Jahre alt war.
Der Mekong-Riesenwels, wie dieses Exemplar auf dem Boot eines Fischers, zählt zu den größten Fischen der Welt. Er kann eine Länge von drei Metern und ein Gewicht von bis zu 300 Kilogramm erreichen. Die stark gefährdete Art wird durch Überfischung, den Bau von Dämmen und die Zerstörung ihres Lebensraumes bedroht.
Ein Kambodschaner beobachtet einen Mekong-Riesenwels im Tonle Sap. Fischer fingen dieses Exemplar, das rund 230 Kilogramm wog, als Beifang in einem stationären Fangnetz. Es wurde später wieder freigelassen.
Zwei Jungen haben schwere Flusswelse geschultert. Einst zählten die riesigen, langsam wachsenden Fische in Kambodscha zu den Grundnahrungsmitteln. In den vergangenen 20 Jahren sind die Fangzahlen um 90 Prozent zurückgegangen.
Der Taimen ist berühmt für seinen unersättlichen Appetit. Der Lachsfisch frisst alles von Fischen über Enten bis hin zu Bisamratten. Dieses 1,5 Meter große Exemplar wurde am Ufer des Eg-Uur in der nördlichen Mongolei gefunden, nachdem er bei dem Versuch, einen ein Meter langen Artgenossen zu verspeisen, erstickt war.
Die Taimen vergraben ihren Laich im Kiesboden von klaren Flüssen. Als Babys haben sie viele natürliche Feinde. Doch als ausgewachsene Fische, die eine Länge von fast zwei Metern erreichen können, regieren sie den Fluss.
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