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letzten
Stimmen

des

Zweiten
Weltkriegs

HELEN PREISS KUSHNER

US-Flugzeugbauerin

Die heute 94-jährige Helen Kushner ist eine echte „Rosie the Riveter“ – die Bezeichnung für amerikanische Frauen, die in Verteidigungsanlagen arbeiteten. Sie war in einer Fabrik in Detroit tätig, die Sturzkampfbomber für die Marine herstellte, als das Kriegsende kam.

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HILBERT MARGOL

US-Kriegsveteran

Margol, 96, verpflichtete sich direkt nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor für die US-Armee. Hibby, wie ihn seine Freunde nennen, diente mit seinem Zwillingsbruder Howard in der legendären 42. Rainbow Division.

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BETTY WEBB

Britischer Geheimdienst

Webb, heute 97, besuchte gerade einen Hauswirtschaftskurs, als sich die 18-Jährige dem Auxiliary Territorial Service anschloss – der Frauenabteilung des Heeres. Sie wurde in das streng geheime Dechiffrierzentrum Bletchley Park beordert.

Mut im Angesicht der ANGST

EUGENE POLINSKY

US-Navigator

Der heute 99-jährige Polinsky flog über dem von Nazis besetzten Europa geheime Missionen: Er setzte Spione und lebenswichtige Vorräte für die Widerstandskämpfer ab. Mehr als 200 seiner Fliegerkollegen verschwanden, wurden gefangen genommen oder im Kampf getötet.

AUDIO VON CHRIS GEORGE

YEVSEI RUDINSKY

Sowjetischer Navigator

Rudinsky, 98, wurde im hohen Norden Russlands ausgebildet und konnte selbst ohne Karte bei schlechtem Wetter navigieren. Sein Sturzbomber stand regelmäßig unter Feindbeschuss – aber Angst hatte er immer erst nach der Landung.

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HARRY T. STEWART, JR.

US-Pilot

Nur 10 der berühmten Tuskegee Airmen – die ersten afroamerikanischen Militärpiloten – leben heute noch. Lieutenant Colonel Stewart ist einer von ihnen. Er verwirklichte seinen Traum vom Fliegen 1944, als er amerikanische Bomber zu ihren europäischen Zielen eskortierte.

MARIA ROKHLINA

Sowjetische Sanitäterin

Die 16-jährige Rokhlina war im besetzten Stalingrad gefangen und überlebte dort fünf Monate bei eisiger Kälte und Straßenkämpfen. Mehrmals kam sie dem Tod sehr nahe.

MORTON WAITZMAN

US-Kriegsveteran

Voll beladen mit Funkausrüstung musste der heute 94-jährige Waitzman am D-Day von einem Truppenschiff in ein Landungsboot springen. Ihm gelang der Sprung – andere hatten nicht so viel Glück.

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BILL MONTGOMERY

US-Veteran des Marine Corps

Der Kampf um Iwojima zählte im Pazifik zu den brutalsten des Zweiten Weltkriegs. Montgomery, 95, war einer der wenigen Marinesoldaten, die alle 36 Tage des Gefechts überlebten. Von den etwa 50 Männern seiner Einheit kehrte nur knapp ein halbes Dutzend zurück.

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VICTOR GREGG

Britischer Grenadier

Gregg, heute 100, war Teil einer britischen Luftlandetruppe, die im September 1944 zum Battle of Arnhem abgesetzt wurde. Die Fallschirmjäger hielten sechs Tage durch, wurden aber schließlich überrannt.

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Das Trauma des Krieges

WOLFGANG BROCKMANN

Deutscher Kriegsveteran

Als Jugendlicher war Brockmann, heute 93, stolzes Mitglied der Hitlerjugend, die bei Berlin einen Flugabwehrscheinwerfer betrieb. Als er loszog, um gegen die Sowjets zu kämpfen, sah er Gräueltaten, die seine Einstellung änderten.

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SHIZUYO TAKEUCHI

Japanische Kriegsüberlebende

Ihren Erinnerungen an den 25. Februar 1945 kann die 89-jährige Takeuchi nicht entkommen. Damals bombardierten amerikanische B-29s Tokio. Heute arbeitet sie als Zeitzeugin in einem Museum, das die Schrecken des Krieges in Erinnerung hält.

VIDEO VON ROBERT CLARK
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KISAKO MOTOKI

Japanische Kriegsüberlebende

Die heute 85-jährige Motoki war gerade 10 Jahre alt, als Brandbomben Tokio zerstörten. Bei dem Angriff starben mehr japanische Zivilisten als in Hiroshima und Nagasaki zusammen – darunter auch Motokis Eltern.

AUDIO VON ROBERT CLARK
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Der Frieden war teuer erkauft. Haltet ihn in Ehren.

WILHELM SIMONSOHN

Deutscher Pilot

Hitlers Kriegsmaschinerie verschaffte zahlreichen arbeitslosen Deutschen einen Job, sagt der 100-jährige Simonsohn, der Kampfpilot wurde. Aber das Blutvergießen machte ihn zum Pazifisten, der das Ende des Dritten Reichs begrüßte.

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IGOR MORSHTEIN

Sowjetischer Kriegsveteran

Die deutsche Armee ergab sich am 8. Mai 1945. Aber Morshtein und seine Kameraden bekämpften deutsche Friedensverweigerer noch mehr als sechs Wochen später. Am 8. Juli marschierten sie endlich zur Siegesfeier in Leningrad ein.

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NINA DANILKOVICH

Weißrussischer Widerstand

Als 12-Jährige übermittelte Danilkovich im von Deutschen besetzten Weißrussland heimlich Nachrichten an den Widerstand. „Kinder durften ohne Ausweis durch“, sagt sie. Die letzte Nachricht rief sie von ihrem Fahrrad aus durch ihre Heimatstadt: Die Alliierten hatten gewonnen.

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