Fotografie

Steve McCurry

Überwältigende Farben und eindrucksvolle Portraits sind die Markenzeichen von Steve McCurry. Das beste Beispiel dafür ist das Foto des afghanischen Mädchens, das auch in Zukunft untrennbar mit NATIONAL GEOGRAPHIC verbunden sein wird.

Von National Geographic Database
Bilder Von Steve McCurry

Steve McCurry

Überwältigende Farben, eindrucksvolle Portraits und ungeschönte Aufnahmen vom Rand der Kriegsgebiete sind die Markenzeichen eines der meist geschätzten NATIONAL-GEOGRAPHIC-Fotografen. Steve McCurry hat mit dem berühmten Portrait des „Afghanischen Mädchens“ ein Bild geschaffen, das auch in Zukunft untrennbar mit NATIONAL GEOGRAPHIC verbunden sein wird.

Steve McCurry wurde 1950 in Philadelphia, Pennsylvania, geboren. 1974 schloss er sein Studium der Filmwissenschaft und Geschichte an der Pennsylvania State University ab. Danach arbeitete er zwei Jahre bei der Today's Post bevor er als freier Mitarbeiter für verschiedene internationale Zeitschriften in Indien tätig war.

Seine ersten großen Erfolge hatte er 1979 im Zuge des Afghanistan-Konfliktes, als seine Bilder aus der Krisenregion zu den ersten gehörten, die weltweit veröffentlicht wurden. Steve McCurry schmuggelte sich mit Hilfe afghanischer Flüchtlinge ins Land und hüllte sich in traditionelle Kleidung. So konnte er aus dem Krisengebiet berichten, als die Russen westlichen Journalisten längst die Einreise verwehrt hatten. Für seinen Einsatz wurde er mit der „Robert Capa Gold Medal“ für die beste Foto-Auslandsreportage ausgezeichnet.

McCurry hat mit seinen Fotos zahlreiche Schauplätze internationaler Krisen und Bürgerkriege gezeigt, darunter den Iran-Irak-Krieg, Auseinandersetzungen in Beirut, Kambodscha und den Philippinen, den Zerfall des ehemaligen Jugoslawiens und Afghanistan. Mit seinen eindringlichen Bildern löst er beim Betrachter Mitgefühl für die unschuldig in die Kriegswirren geratenen Zivilisten aus.

1984 wurde McCurry zum „Magazine Photographer of the Year“ der National Press Photographer's Association gewählt und erhielt im gleichen Jahr vier Auszeichnungen beim World Press Photo Contest. Außerdem wurde er mit dem „Arts and Architecture Distinguished Alumni Award“ ausgezeichnet.

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