Tasmanien: Wildnis Pur im Southwest National Park

Ungezähmte Flüsse, Gebirge, Regenwälder und alpine Täler treffen hier aufeinander.Thursday, December 20, 2018

Von Julica Jungehülsing
Southwest Wilderness Camp von Par Avion Wilderness Tours

Wer sich für einen Wanderurlaub fernab jeglicher Zivilisation begeistert und gerne in unberührte, raue Natur eintaucht, sollte als Abenteurer nicht nur hart gesotten sein, sondern bestenfalls noch die Tipps unserer Autorin Julica Jungehülsing beherzigen. Die verwilderten Wege und langen Wanderrouten Tasmaniens stehen ganz oben auf der privaten „Best-of-the-World“-Liste der Autorin, ebenso der urtümliche Regenwald des Southwest National Park. Die Reise kann beginnen ...

Southwest Wilderness Camp von Par Avion Wilderness Tours

Ungezähmte Flüsse, Gebirge, Regenwälder und alpine Täler – Tasmaniens größter Nationalpark verdient den Namen Wildnis mehr als jede andere Landschaft der Insel: alles so abgelegen, dass der Großteil der 6100 Quadratkilometer unzugänglich ist.

Lake Pedder &Mount Solitary

Hartgesottene können den südlichen Rand der Wildnis erwandern, der 85 Kilometer an der Küste der South Coast Track entlang führt. Menschen haben hier nicht mehr als ein paar Namen auf der Karte hinterlassen, keine Zivilisation weit und breit. Es gibte eine einzige Straße, die Gordon River Roaddie, die nördlich an den Rändern des Parks zum neuen Lake Pedder führt, einem 240 Quadratkilometer großen Stausee. Der ursprüngliche See, nur neun Quadratkilometer groß, verschwand nach dem Bau des Staudamms. Einen Vorteil hat das umstrittene Kraftwerk: Dank der Straße sind einige Flüsse und Gletschertäler der Region besser erreichbar.

Southwest Wilderness Camp von Par Avion Wilderness Tours

Bis heute gibt es Initiativen, den See wieder zu leeren, um den echten Lake Pedder erneut zum Vorschein zu bringen – einen Gletschersee mit weißsandigem Quarzstrand. Zugleich ist auch die riesige Wasserlandschaft beeindruckend. Hier werfen bewaldete Hänge und Felsen perfekte Spiegelbilder ins klare Blau, dazwischen schweben Wolken über einstigen Gipfeln, die jetzt Inseln sind. 

Reiselust geweckt? Diese Tipps erleichtern euch die Planung:

Anreise

Von Hobart dauert es etwa drei Stunden mit dem Auto via New Norfolk nach Strathgordon/Lake Pedder. Die Gordon River Road und Scotts Peak Road bieten großartige Ausblicke. Hier findet man Campingplätze und Wanderwege.

Unterkunft

Pedder Wilderness Lodge | Gäste können zwischen Motelzimmern und ele­ganten Suiten wählen. Der Blick vom Restaurant auf den See und die Berge ist fantas­tisch.

Cockle Creek | In dem winzigen Ort mit traumhaftem Strand etwa zwei Stunden südlich von Hobart kann man zelten. Hier endet der 85 Kilometer lange South Coast Track.

Touren

Par Avion Wilderness | Ihr wollt die spektakulären Landschaften der obigen Fotos mit eigenen Augen sehen? Dieser Reiseveranstalter bringt euch hin! Tagestouren ab Hobart mit Rundflug über den Park, Landung und Bootstour in Melaleuca werden von November bis April angeboten. Überdies sind Dreitagestrips mit Übernachtung im Wildniscamp in Melaleuca buchbar. Außerdem setzt Par Avion auf Wunsch auch Wanderer des South Coast Track in Melaleuca ab.

Mehr Reise-Informationen unter www.discovertasmania.com.au

In Partnerschaft mit Tourism Tasmania und South Australian Tourism Commission

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