Die Rückkehr der Bären

Ob ihre Heimkehr ein Erfolg wird, bestimmt vor allem - der Mensch.Freitag, 1. Juni 2018

Von Florian Gless
Bilder Von Colourbox / Volodymyr Burdiak

Wie süß sind Bären? Teddys schlummern seit eh und je auf den Kissen unserer Kinder. Balu probierte es im „Dschungelbuch“ mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit, und heute stromert Paddington durch London und verzückt weltweit Lesefans wie Kinopublikum.

Wir lieben Bären. Im Zoo sind sie eine Hauptattraktion – siehe Knut. Kindchenschema plus zottelige Gutmütigkeit: Das macht den Bären zu unserem Freund, anders als den bösen Wolf, der seine tödliche Spur durch die Märchenwelt zieht. Und wenn sich ein Bär durch deutsche Schafherden frisst, wie 2006 Bruno, handelt es sich um einen „Problembären“.

Was für ein Unfug. Wer der Bären­Vermenschlichung erlegen ist, sollte sich Werner Herzogs Dokumentarfilm „Grizzly Man“ anschauen. Der erzählt die Geschichte eines Mannes, der in einem Nationalpark in Alaska das Leben ausgewachsener Grizzlys aus nächster Nähe filmt. Bis er eines Tages vor laufendem Mikrofon von einem Bären zerfleischt wird.

Wie die Wölfe vermehren sich nun auch die Bären mitten in Europa, und der Mensch tut sich schwer damit. Redakteurin Marlene Göring war in Slowenien und im Trentino unterwegs und hat recherchiert, wie unterschiedlich dort mit dieser Herausforderung der Natur umgegangen wird. Lesen Sie ihre spannende Reportage ab Seite 40 in Ausgabe 6/2018 des National Geographic Magazins.

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