Tiere

Sieben erstaunliche Fakten über Leoparden

Keine andere Großkatze ist so anpassungsfähig wie der Leopard. Sieben verblüffende Facts über Panthera pardus.Friday, February 15, 2019

Von Jens Voss

1. Der Leopard ist die häufigste Großkatze. Die meisten Tiere leben in Afrika – und zwar südlich der Sahara. 2008 wurde ihre Zahl auf mehr als 700.000 Tiere geschätzt. Weitaus weniger Exemplare sind in Asien beheimatet. In Indien etwa gibt es schätzungsweise 12.000 bis 14.000 Leoparden. Über den aktuellen Gesamtbestand liegen keine gesicherten Zahlen vor.

2. Keine Großkatze ist so weit verbreitet und anpassungsfähig wie der Leopard. Selbst in den Vororten von Metropolen wie Mumbai werden immer wieder Exemplare gesichtet. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Afrikas und Asiens. Auch im Kaukasus lebt eine kleine Population des Persischen Leoparden, einer Unterart, die vorwiegend in Vorderasien vorkommt.

3. Der Amurleopard, eine vor allem in Russland und China lebende Unterart, zählt zu den seltensten Tieren der Welt. Nur noch rund 80 Exemplare streifen durch die freie Wildbahn. Immerhin: In den letzten Jahren hat sich der Bestand leicht erholt.

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4. Insgesamt unterscheiden Wissenschaftler neun Unterarten des Leoparden. Der gräuliche Schneeleopard zählt nicht dazu. Er ist eine eigene Großkatzenart, etwas kleiner und leichter als der Leopard und bewohnt die zentralasiatischen Hochgebirge.

5. Männliche Leoparden wiegen bis zu 90 Kilogramm und können eine Schulterhöhe von 80 Zentimetern erreichen. Damit sind sie in der Regel 50 Prozent größer als weibliche Tiere. Auch die regionalen Größenunterschiede sind oft erheblich.

6. Der so genannte Schwarze Panther ist keine eigene Art, sondern ein Leopard oder Jaguar mit schwarzem Fell. Die besondere Fellfärbung entsteht durch Vererbung eines mutierten Gens, das bisweilen auch normal gefärbte Tiere besitzen. So kann ein Wurf neben Schwärzlingen auch typisch gefleckte Jungtiere hervorbringen.

7. Leoparden sind gute Schwimmer und wahre Kraftpakete. Zum Schutz vor anderen Raubtieren zerren sie ihre oft doppelt so schwere Beute gern auf Bäume.

Jens Voss

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