Umwelt

Weltklimakonferenz in Bonn: Neue Chancen für den Klimaschutz?

Startschuss für die Weltklimakonferenz in Bonn. NATIONAL GEOGRAPHIC ist vor Ort und wird in den kommenden zwei Wochen von der COP 23 berichten. Mittwoch, 8 November

Von National Geographic

Am 6. November ist die Weltklimakonferenz in Bonn gestartet. Etwa 25.000 Teilnehmer werden bis zum 17. November erwartet. Damit ist die 23. Conference of Parties (COP 23) die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es je in Deutschland gegeben hat. Unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln sind Klimadiplomaten aus 195 Ländern zusammengekommen, um den Kampf gegen die Erderwärmung weiter voranzutreiben.

Im Zentrum steht die konkrete Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Das Ziel: die Erderwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Zum Auftakt rief die Republik Fidschi zur Einigkeit auf: „Dies ist der Augenblick der Wahrheit“, mahnte Regierungschef Frank Bainimarama. Gerade Inselstaaten wie Fidschi sind akut vom steigenden Meeresspiegel im Zuge der globalen Erwärmung betroffen. Die Bundesregierung hat bereits angekündigt, Entwicklungsländer mit weiteren 100 Millionen Euro bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.

Welche Chancen bietet die COP 23 für den Klimaschutz? Werden Fortschritte erzielt? Welche Erwartungen haben die Menschen? Wie ist die Stimmung bei den Offiziellen und bei den Besuchern? NATIONAL GEOGRAPHIC ist vor Ort und wird in den kommenden zwei Wochen von der Konferenz berichten.

Jens Voss

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