Tiere

Unsere beeindruckendsten Bilder von Raubkatzen

Raubkatzen – darunter die acht größten der 37 wilden Katzenarten der Erde – faszinieren den Menschen schon lange.Thursday, November 9

Von Michael Greshko
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„Von allen großen Geschöpfen sind sie wohl die großartigsten, legendärsten und sagenumwobensten“, meint Luke Dollar, Naturschutzforscher und Mitglied des Emerging Explorers Program von National Geographic.

„Ihre Kraft und Größe macht sie zu Spitzenpredatoren, die durch Kontrolle der Beutepopulation zum Gleichgewicht des Ökosystems beitragen“, so Dollar weiter.

Doch aufgrund ihrer räuberischen Fähigkeiten und ihrer enormen Größe sind die Tiere auch eine beliebte Zielscheibe. Sie alle verlieren an Lebensraum, größtenteils verursacht durch die Ausbreitung des Menschen. Viele werden von Hirten getötet, deren Vieh gerissen wurde. Ebenfalls zur Dezimierung tragen Wilderer bei, die Arten wie Tiger wegen ihres Fells und anderer Jagdtrophäen töten.

Und so kann man die Gefahr für die Katzen laut Dollar mit einem einzigen Wort zusammenfassen: „Menschen.“

Doch der Mensch kann auch Teil der Lösung sein. Dollar und andere Naturschützer sind zuversichtlich, dass gezielte, kosteneffektive Maßnahmen wie die Verstärkung der Umzäunung von Weideflächen Arten für die kommenden Generationen erhalten kann. Schließlich steht sehr viel auf dem Spiel.

Der Feldbiologe George B. Schaller schrieb für das National Geographic-Magazin: „Die Großkatzen stellen unsere Bereitschaft, diesen Planeten mit anderen Arten zu teilen, beispielhaft auf den Prüfstand.“

Diese Bilderstrecke zeigt die Lieblingsbilder des National Geographic, die Vincent J. Musi in Zoos in Virginia und Texas von Raubkatzen geschossen hat.

Artikel in englischer Sprache veröffentlicht am 27. November 2015. Am 30. Januar 2019 wurde der Artikel aktualisiert, um den Unterschied zwischen der Unterfamilie der Großkatzen (Pantherinae) und ihrer Familie der Katzen (Felidae) herauszustellen.