Tiere

Exklusiv: Illegaler Tigerhandel von grausamen „Tigerfarmen“ gestützt

Verdeckte Ermittlungen ergaben, dass zahlreiche Zoos und illegale Hinterhofbetriebe Tiger für den Schmuggel züchten und schlachten.Friday, August 3, 2018

Von Rachael Bale
Nicht mal mehr 4.000 Tiger leben in freier Wildbahn, während bis zu 8.000 der Tiere in diversen asiatischen Einrichtungen in Gefangenschaft leben. Ermittlungen haben ergeben, dass viele dieser Einrichtungen Tiger für den illegalen Handel züchten und schlachten.

Im Wohnzimmer eines Hauses am Ende einer schmalen Landstraße in Vietnam, nur ein kleines Stück von der Schnellstraße entfernt, liegt ein Tigerskelett auf dem Boden ausgebreitet – das einzige vollständige, das sie zum Verkauf anbieten, wie der Mann dem Besucherpaar erklärte.

Es war ein attraktives Angebot für jemanden, der Tigerknochenwein herstellen will – ein begehrtes Gebräu, das mit in Reiswein eingelegten Tigerknochen hergestellt wird. Die Besucher interessierten sich allerdings für lebende Tiger.

Nach einer kurzen Diskussion führte man sie zu einem nahegelegenen Haus. Wem auch immer es gehörte – er hatte offensichtlich Geld. Es war hübsch gestrichen, verfügte über einen großen zementierten Hof und zahlreiche Bäume. Mehrere teure SUVs waren draußen geparkt. Ringsum war ein hoher Stahlzaun errichtet worden.

Die Gruppe durchquerte das Wohnzimmer und lief zum hinteren Ende des Hauses. Dort nahm eine Frau ein Wandpaneel beiseite und offenbarte eine versteckte Tür. Dahinter befanden sich drei Tiger, jeder in einem Käfig, gefangen in der Dunkelheit. Ein Korb mit ein paar hundert Hühnerköpfen stand daneben. Einer der Tiger knurrte und lief in seinem Käfig auf und ab.

Im Hinterhof seien noch mehr Tiger, erklärte die Frau. Sie lud die Gäste auf eine Tasse Tee ins Wohnzimmer ein, wo sie ihnen das Angebot unterbreitete. Sie könnten einen der Tiger kaufen, dessen Preis pro Kilogramm abgerechnet würde, plus Zusatzkosten für die Aufbereitung des Fells. Im Basispreis war die Lieferung in eine Reihe chinesischer Städte inbegriffen, und die Käufer könnten ohne Aufpreis auch die Knochen, Zähne, Genitalien und Krallen dazubekommen, wenn sie wollten.

Sie sagten der Frau, dass sie über das Angebot nachdenken würden. Dann gingen sie.

Die Besucher waren verdeckte Ermittler der Wildlife Justice Commission (WJC). Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Den Haag ist bestrebt, die kriminellen Netzwerke des illegalen Wildhandels aufzudecken. Seit 2016 konzentriert sich die „Operation Ambush“ der WJC auf die südostasiatischen Einrichtungen, die Tiger in Gefangenschaft halten. Die Organisation hat diverse Briefings, Fotos und Videos mit National Geographic geteilt. Die Aufzeichnungen gewähren einen seltenen Einblick in eine der Industrien des Multi-Millionen-Dollar-Schwarzmarkts für Wildtiere und ihre Körperteile.

Verdeckte Ermittler der Wildlife Justice Commission besuchten ein Haus in Vietnam, in dem acht Tigerfelle und ein präparierter Tiger lagerten.

TIGER IN GEFANGENSCHAFT

Von Elfenbein bis zu Orchideen umfasst der illegale Wildhandel Zehntausende Arten aus aller Welt. Bedauerlicherweise werden die Methoden immer ausgeklügelter, und organisierte Netzwerke fahren mit der Beschaffung, dem Transport und dem Verkauf der Waren große Gewinne ein, sodass sie sich im Zweifelsfall auch das nötige Bestechungsgeld leisten können. Der illegale Handel mit Tigern und ihren Körperteilen ist nur ein kleiner Teil der Maschinerie.

In der Wildnis gibt es wahrscheinlich nicht mal mehr 4.000 Tiger, während bis zu 8.000 in China, Laos, Thailand und Vietnam in Gefangenschaft gehalten werden. Einige der Einrichtungen sind lizenziert und für die Öffentlichkeit zugänglich, da sie als Zoos, Schutzzentren oder touristische Einrichtungen vermarktet werden. Ein Beispiel ist Thailands berüchtigter Tiger Tempel, der unter dem Deckmantel des Tourismus operierte. Viele Einrichtungen ähneln regelrechten Fabriken, in denen Tiger wie Vieh gezüchtet werden, um den Bedarf an ihren Körperteilen zu decken, der hauptsächlich in China und Vietnam besteht. Daneben gibt es auch kleine Tigerzuchten in Kellern oder Hinterhöfen, die ebenfalls illegal sind.

In Thailand sind diverse Einrichtungen, die Tiger unter dem Deckmantel des Tourismus halten, des illegalen Handels mit den Großkatzen oder ihren Körperteilen bezichtigt worden. Eine dieser Einrichtungen ist der Tiger Tempel, der 2016 von den Behörden durchsucht und geschlossen wurde. Dessen Besitzer planen nun, einen Zoo zu eröffnen.

Die Knochen der Tiger werden oft zur Herstellung von Wein und medizinischer Paste verwendet. Das Fell kommt als Möbelbezug oder Dekoration in Form von Teppichen und Wandbehängen zum Einsatz, während die Zähne in Gold gefasst als Schmuckstücke verkauft werden. Unter einigen Vietnamesen und Chinesen gilt das Tragen, Ausstellen oder Konsumieren von Tigerprodukten als Statussymbol.

Die ersten Zuchteinrichtungen für Tiger kamen in China Mitte der Achtziger auf. Ursprünglich sollten sie das Wildern wilder Tiger verhindern, aber Tierschützern zufolge haben sie es nur verschlimmert. „Die bloße Existenz solcher Einrichtungen kann potenziell zu Wilderei führen, um sie zu bestücken“, sagt Kanitha Krishnasamy, die Leiterin des Südostasien-Büros von TRAFFIC, einer Organisation zur Überwachung des Wildhandels. Außerdem trägt ihre bloße Existenz dazu bei, das Stigma abzubauen, mit dem die Verwendung von Teilen extrem bedrohter Tiere belegt ist, wie sie sagt.

Der internationale kommerzielle Handel mit Tigern und ihren Körperteilen ist seit 1987 verboten. Die Mitgliedsländer, die am Washingtoner Artenschutzübereinkommen beteiligt waren, hatten sich in einer Abstimmung für diese Maßnahme ausgesprochen. 2007 stimmten sie einer weiteren Maßnahme zu, nach der Tiger nicht für den Handel gezüchtet werden sollten.

Dennoch tauchen Tiger aus Gefangenschaft im illegalen Handel neben wilden Tigern auf. Die Environmental Investigation Agency (EIA) mit Sitz in London überwacht die Beschlagnahmung von Tigern und Tigerteilen. Ihren Schätzungen zufolge stammen fast 38 Prozent der lebenden, gefrorenen und präparierten Tiger, die zwischen 2010 und Mitte 2018 von Behörden beschlagnahmt wurden, aus Haltung in Gefangenschaft. Festgestellt wurde das über den Zustand des Fells und den Umständen ihres Schmuggels.

Ein Großteil der illegal gehandelten Tiger geht nach China oder Vietnam. Diese Tigerköpfe wurden allerdings in den USA beschlagnahmt und lagern nun im National Wildlife Property Repository in Colorado.

KELLER UND HINTERHÖFE

Das Haus in Vietnam mit den Tigern im versteckten Hinterzimmer scheint ein Familienbetrieb zu sein. „Das ist einer von vielen kleinen Haushalten [in Vietnam], die ein paar Tiger halten“, sagt Doug Hendrie, der Leiter der Einheit, der Verbrechen an Wildtieren aufklärt. Die Einheit gehört zu Education für Nature - Vietnam (ENV), die seit 2007 im vietnamesischen Handel mit gefangenen Tigern ermittelt.

Die meisten gefangenen Tiger in Vietnam befinden sich in lizenzierten öffentlichen oder privaten Zoos. Viele davon stehen unter Verdacht, den illegalen Handel mit Tigern zu versorgen. In der vietnamesischen Provinz Nghe An gibt es zudem einige illegale Züchtungen in Kellern und Hinterhöfen. Genau dorthin begab sich die WJC.

Ermittler der gemeinnützigen Organisation Education for Nature - Vietnam machten 2016 dieses Bild eines Tigers in einem kargen Gehege.

Die ältere Schwester der Frau, die den verdeckten Ermittlern das Angebot unterbreitete, erklärte, dass diese sich als Käufer die Tötung des Tigers ansehen dürften, um sicherzugehen, dass es sich um das vereinbarte Tier handelt. Sie würden eine Anzahlung von 30 Prozent an das chinesische Konto leisten müssen und die restlichen 70 Prozent nach der Auslieferung der Körperteile überweisen.

„Beide [Schwestern] waren sehr entspannt“, erzählt einer der WJC-Ermittler, der sich als chinesischer Käufer ausgab. „Das ist für sie einfach ein Geschäft. Eine Art des Geldverdienens.“

Obwohl ein Großteil der Nachfrage nach Tigerteilen aus China kommt, hat auch Vietnam eine lange Geschichte im Bereich des Verzehrs von Tigerprodukten. Tigerknochenpaste – ein traditionelles Heilmittel – ist Krishnasamy zufolge ein Produkt, das es so nur in Vietnam gibt. Der nationale Handel mit Tigerteilen ist in Vietnam illegal, und Tigerknochenpaste ist einer der Hauptgründe für den illegalen Handel im Land.

Tigerknochenpaste wird in der traditionellen vietnamesischen Medizin verwendet und ist einer der treibenden Faktoren hinter dem illegalen Tigerhandel im Land. Für die Herstellung werden Tigerknochen sieben Tage lang ausgekocht. Die verbleibende Substanz wird getrocknet und in Blöcke geschnitten.

Für gewöhnlich beginnt der Prozess mit einem Zwischenhändler, der eine Gruppe von Menschen zusammenführt, die gemeinsam einen Tiger kaufen wollen, erklärt Hendrie. Der Zwischenhändler wählt einen Tigerhändler, regelt die finanziellen Transaktionen und kümmert sich um die Lieferung. Die Käufer versammeln sich dann für den Kochprozess.

Der Zwischenhändler engagiert einen „Koch“ – einen Spezialisten, der die Paste herstellt. Diese Person kocht dann die Knochen des Tigers sieben Tage lang aus, wahrscheinlich zusammen mit den Knochen diverser anderer Tiere, so Hendrie. Die daraus entstehende braune, pampige Masse wird ausgekippt, getrocknet und in Blöcke geschnitten. Jeder Käufer erhält eine bestimmte Anzahl an Blöcken, die er behält, verkauft oder verschenkt. Die Blöcke werden dann Hendrie zufolge geraspelt und in Wein gemischt getrunken.

TIGER-IMPORTE

Als die WJC-Ermittler zum ersten Mal nach Vietnam reisten, erzählte ihnen die jüngere Schwester: „Meine Familie hat die meisten Tigerhäute.“ Während eines Treffens zeigte sie ihnen ein Hinterzimmer. Darin waren vier Tigerhäute auf Holzpaletten gespannt, zwei getrocknete Häute lagen zusammengerollt da und zwei weitere lagen in einer Art Desinfektionslösung. Ein vollständiges Tigerpräparat saß ebenfalls im Raum.

Um die Nachfrage zu decken, würden sie manchmal Tiger aus Laos importieren, erzählte sie. Vietnams Nachbar im Westen ist ebenfalls ein Hotspot für die Zucht von Tigern in Gefangenschaft sowie den illegalen Handel. Auch dahin entsandte die WJC Ermittler.

Muang Thong war einer der Orte, den sie aufsuchten. Die berüchtigte laotische Tigerfarm hat seit Jahren Verbindungen zum internationalen Handel. Im Jahr 2009 erzählte ein Manager von Muang Thong der laotischen Zeitschrift „Target“, dass „ausländische Geschäftsleute kamen, um sich die Tiger auf der Farm anzusehen. Aber sie entschieden sich nicht für einen Kauf, da die Tiger nicht groß genug für den Export waren“. Ein kommerzieller Export wäre illegal gewesen.

Die Zeitschrift stellte auch eine Verbindung zwischen Muang Thong und Vinasakhone her. Das laotische Unternehmen wurde 2016 vom „Guardian“ als eines von einer Handvoll Unternehmen identifiziert, das von der Regierung dazu autorisiert wurde, geschützte Wildtiere über gewisse Grenzübergänge zu schaffen, um das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) und die laotische Gesetzgebung zu umschiffen. Das CITES-Sekretariat berichtete 2016 von einem Besuch der „Vinasakhone-Tigerfarm“, und ein Stellvertreter bestätigte gegenüber National Geographic, dass die Einrichtung auch unter dem Namen Muang Thong bekannt ist.

Der „Guardian“ hatte ebenfalls berichtet, ihm lägen überzeugende Beweise dafür vor, dass Vinasakhone Tiger illegal tötet und nach Vietnam, China und in das „Goldene Dreieck“ verkauft. Dieser Bereich, in dem die Grenzen von Laos, Thailand und Myanmar aufeinandertreffen, ist berüchtigt für den unkontrollierten Schmuggel von Menschen, Wildtieren und Drogen.

Der Muang-Thong-Manager, der mit den WJC-Ermittlern sprach, erklärte, dass die Tiger auf Bestellung getötet werden. Ein potenzieller Käufer, für gewöhnlich ein Vietnamese, arrangiert ihm zufolge einen Besuch mit dem Besitzer der Zuchtanlage und sucht sich dann einen Tiger aus. Der Tiger wird getötet, im Normalfall per Injektion. Dann wird er von einem Schlachter – üblicherweise bringen die Käufer ihren eigenen mit – verarbeitet.

„Es geht darum, dass man den gesamten Prozess überwachen kann“, sagt Sarah Stoner, die Leiterin des Informationsdienstes der WJC. „Man kauft das ganze Tier als Ware ein und danach kann man damit tun, was immer man möchte.“

Eine der vietnamesischen Schwestern erzählte den Ermittlern, dass sie manchmal auch Tigerjunge aus Afrika bekommen. Laut einem aktuellen Bericht südafrikanischer NGOs befinden sich mindestens 56 Zuchteinrichtungen für gefangene Tiger in dem Land. Vietnam hat berichtet, dass es seit 2010 mehr als 50 lebende Tiger aus Südafrika bezogen hat, wie aus Handelsberichten von CITES hervorgeht. Südafrika exportiert außerdem Löwenknochen nach Südostasien, die laut den Vermutungen von Experten wie Krishnasamy als Tigerknochen deklariert und illegal gehandelt werden. Von 2008 bis 2015 gingen fast 98 Prozent aller aus Südafrika exportierten Löwenskelette nach Vietnam oder Laos, wie die Born Free Foundation berichtet. Einer der laotischen Importeure ist Vinasakhone.

Eine Kamerafalle machte diese Aufnahme eines Tigers in einem Wildschutzgebiet in Thailand. In Vietnam und Laos gelten Tiger als in der Wildnis ausgestorben.

VERSPRECHEN DER REGIERUNG

Im Mai kündigte der laotische Premierminister Thongloun Sisoulith einen Beschluss an, der die Gründung neuer Wildtierfarmen verbietet und empfiehlt, die bestehenden Anlagen in Zoos und Safariparks umzuwandeln. Die Ankündigung folgte auf ein Versprechen der Regierung auf einem CITES-Treffen im Jahr 2016. Damals kündigte man von Seiten Laos an, dass man nach Möglichkeiten suchen würde, um der illegalen Tigerzuchtindustrie im Land ein Ende zu setzen.

„Dieser [Beschluss] sorgt für ernsthafte Besorgnis, da er erkennen lässt, dass die Besitzer der [sechs bekannten] Farmen, die in den illegalen Handel verwickelt sind, nicht strafrechtlich verfolgt werden“, schrieb Debbie Banks in einer E-Mail. Sie leitet das Tigerprogramm der EIA. „Zweitens: Wenn das das Modell ist, das wir schon in Thailand gesehen haben – dort können Touristen mit Tigern interagieren, die Zucht wird rasant fortgesetzt und viele Einrichtungen sind über die Hintertür in den illegalen Handel verstrickt –, gibt es ernste Bedenken, dass der illegale Handel und die Zucht auch in Laos weitergehen werden.“

Die laotische Regierung reagierte nicht auf Anfragen.

Muang Thong hat sich bereits aufgespalten. Eines seiner neuen Unternehmen wird ein auf Entertainment ausgerichtetes Tigerzentrum.

Vietnam hat den Besitz von Tigern im Zuge seines neuen Strafgesetzbuches in diesem Jahr zu einer Straftat erklärt. Außerdem hat das Land die Höchststrafe für den Transport, Schmuggel und Handel mit Tigern und anderen gefährdeten Arten angehoben. Dennoch, so sagt Hendrie, haben viele Zoos in Vietnam immer noch Lizenzen für die Haltung und Zucht von Tigern, und damit eine auf Jahre gesicherte Quelle. Die vietnamesische Regierung und Umweltpolizei haben nicht auf Anfragen der Redaktion reagiert.

Vietnam hat eigentlich ausreichend strenge Gesetze, um gegen den illegalen Tigerhandel vorzugehen. Stoner zufolge scheitert die Umsetzung jedoch oft an begrenzten Ressourcen, mangelnder Expertise im Kampf gegen organisiertes Verbrechen und mitunter auch an Korruption.

Es gibt noch eine weitere Hürde: „Unserer Erfahrung nach sind die vietnamesischen Halter und Händler von Tigern vietnamesischen Käufern gegenüber oft misstrauischer als chinesischen. Das hat es der vietnamesischen Polizei erschwert, verdeckte Agenten einzuschleusen“, erzählt der Chefermittler der WJC, der aus Sicherheitsgründen anonym bleiben möchte. Es sei deutlich unwahrscheinlicher, dass ein chinesischer Käufer ein verdeckter Polizeiermittler sei, wie er erklärt. Aus diesem Grund teilt die WJC ihre Informationen mit den Gesetzeshütern und bietet eine Zusammenarbeit an, inklusive „geliehener“ verdeckter Ermittler.

Die Organisation arbeitet auch an diesem Fall mit den vietnamesischen Ordnungskräften zusammen, und Operation Ambush wird fortgeführt. Für gewöhnlich veröffentlicht die WJC nicht viele Informationen, bevor ein Fall geschlossen wurde. Die Kommission ist aber der Meinung, es sei wichtig, die Brutalität des südostasiatischen Tigerhandels so schnell wie möglich aufzudecken.

„Jeder [in dem Dorf] weiß, was sie machen“, erzählt der Ermittler, der das Haus in Vietnam besuchte und mit National Geographic sprach. Und dennoch läuft das Geschäft weiterhin.

Der Artikel wurde ursprünglich in englischer Sprache auf NationalGeographic.com veröffentlicht.

 

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