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NATIONAL GEOGRAPHIC MAGAZIN
Dezember 2022
Winter gesucht
von National Geographic Magazin
Wo heute Touristen auf einer Hängebrücke in 100 Meter Höhe die Triftschlucht überqueren, liefen sie früher über das Eis des schweizerischen Triftgletschers. Den See oberhalb der Schlucht gab es im letzten Jahrhundert noch nicht.
Foto von Ciril Jazbec

Unser Titelthema im Dezember:

Winter gesucht

Liebe Leserin, lieber Leser!

Tiere haben ein eigenes, uns verborgenes Gespür. Das weiß jeder, der mit Hund, Katze oder Pferd zu tun hat. Forscher, vor allem jene im Freiland, erleben das täglich – ich selbst bei einer Arbeit in Südindien. Ich wollte herausfinden, in welchen Biotopen eine Fledermaus dort jagt. Dazu fing ich einige von ihnen, befestigte winzige Sender auf ihrem Rücken und ließ sie frei. Bei Dämmerung stieg ich mit einer Antenne auf einen Berg, um zu erfassen, aus welcher Richtung Signale kämen. Zusammen mit den Peilungen einer Kollegin auf einem benachbarten Berg wollten wir so den Aufenthaltsort der Tiere ermitteln. Doch abgesehen von einem kurzen Piepsen nach dem abendlichen Aus- und vor dem morgendlichen Einflug herrschte Funkstille. Die Fledermäuse waren außer Reichweite. Wir gaben auf, denn man hätte Zugang zu einem Satelliten gebraucht, um dem Verhalten der nächtlichen Flieger auf die Schliche zu kommen. Martin Wikelski hat sich von einer solchen Hürde nicht abhalten, sondern inspirieren lassen. In seinem „Icarus Projekt“ erfasst er weltweit Bewegungsdaten von Tieren, die deren Sender etwa an die Raumstation ISS funken. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie in Konstanz ist dem verborgenen Wissen der Tiere auf der Spur (ab S. 23). Er möchte Änderungen in ihrem Migrationsmuster nutzen, um Fehlentwicklungen im Ökosystem Erde zu erkennen und die Tiere und uns Menschen besser zu schützen.

Danke, dass Sie NATIONAL GEOGRAPHIC lesen!

Werner Siefer

Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND

Der Geograf Damien Filip paddelt über den Totensee, einen kleinen Stausee in der Schweiz, dessen Eisschicht im späten Juni aufbricht.
Foto von Ciril Jazbec
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UNSERE THEMEN IM DEZEMBER
Winter gesucht

Alpen: Wenn der Schnee ausbleibt

Kernfusion: Energie der Zukunft?

Konserviert: Kanarische Mumien

USA: Naturschutzbewegung

Insekten: Prächtige Panzer

 

 

 

 

 

 

 

NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER
September - Dezember 2022
NOCHMAL SONNE
von National Geographic Magazin
Um in der Nachsaison nochmal richtig Sonne zu genießen, muss man schon ein Stück verreisen. Im NATIONAL GEOGRAPHIC Traveler stellen wir einige Tipps zusammen. Hier: Zypern.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Eigentlich ist die Nachsaison die schönste und damit die heimliche Hauptsaison. Für mich auf jeden Fall. Ich liebe es, wenn die Strände sich leeren und die Sonne sanft streichelt, statt mich zu brennen. In den Städten sehe ich endlich wieder die ansässigen Bewohner, die sich spürbar freuen, wieder allein zu Hause zu sein. Und auch das Wandern macht Spaß, solange es noch warm ist und die Trails nicht mehr überlaufen. Das ist alles so entspannend! In diesem Traveler haben wir die perfekten Destinationen der Nachsaison für Sie: das ewig junge Florenz (S. 90), der iberische Geheimtipp Porto (S. 80), dazu Zypern mit seinen Stränden und seiner Kultur (S. 34) sowie die Blumeninsel Madeira (S. 10), auf der irgendwie immer Nachsaison ist. Ich könnte Ihnen aber auch das wilde Namibia (S. 54) empfehlen, das mit einer ungeheuren Vielfalt aufwartet: die Schiffswracks an der Skelettküste, das Tierparadies Etosha im Norden, die Dünen des Sossusvlei im Süden. Und natürlich überwältigende Landschaften. Das Schmökern lohnt auch der Beitrag über die Seychellen (S. 70). Auf den Inseln im Indischen Ozean wächst eine neue Generation Einheimischer heran, welche die kreolische Kultur, das Kunsthandwerk und den Naturschutz fördert. Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Travel(er)-Zeit!

Herzlich, Ihr

Werner Siefer,

Chefredakteur NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER

Auch in Italien lassen sich im Winter einige schöne Tage verbringen, wie etwa hier in Florenz.
Foto von Heidi Kaden
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